Kurze Ergänzung noch: Auf die Girokarte vs. Kreditkarte achten. Manche Studentenkonten geben nur ne Debitkarte raus, und die wird z.B. bei Mietwagen oder Hotelreservierungen nicht akzeptiert. Auch wenn du sagst kein großer Auslandbedarf – kann trotzdem relevant werden.
Also ich finds immer gut wenn junge Leute sich das von Anfang an genau überlegen. Ich hab früher einfach das Konto meiner Hausbank behalten und das war im Rückblick teuer.
Ein Punkt den hier noch keiner angesprochen hat: Schau auch auf den Dispokredit. Als Student wirst du vielleicht nie in den Dispo gehen wollen, aber wenn doch – mal ein Monat läuft schief, Semesterbeitrag und Kaution kommen gleichzeitig – dann sind die Zinsen entscheidend. Die variieren massiv zwischen Banken, auch bei kostenlosen Studentenkonten. Manche berechnen 8%, manche über 12%. Das klingt abstrakt aber wenn man mal 500€ für vier Wochen überziehen muss, macht das einen echten Unterschied.
Moin, ich bin selbst kein Student mehr, aber das Thema Liquiditätsplanung bei wechselnden Einkommen kenn ich gut (hab das auch im Kontext Baby/Familie durchgekaut). Der Punkt mit dem Mindestgeldeingang ist tatsächlich heikel: Als Student mit Minijob hast du ja oft Monate wo gar nichts oder wenig reinkommt – Semesterferien, Prüfungszeit, etc.
Ich würd mir genau anschauen ob die Bank "Geldeingang" definiert als jeden beliebigen Eingang oder explizit als "regelmäßiges Arbeitsentgelt". Da gibt's Unterschiede im Kleingedruckten. Überweisungen von den Eltern zählen bei manchen Banken nicht als "Geldeingang" im technischen Sinne.
Zur Alterskappung: Die meisten Banken schicken tatsächlich eine Benachrichtigung, aber die kommt manchmal erst 4-6 Wochen vorher. Nicht immer viel Zeit für einen Kontowechsel.