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Barren im Schließfach oder Gold-ETF - was kostet weniger auf Dauer?

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Michael Krause
Beiträge: 4
Themenstarter
(@michael91)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#87]

Hallo zusammen,

ich bin 34 und überlege schon länger, wie ich am besten in Gold investieren soll. Hab bisher hauptsächlich ETFs im Depot und will jetzt etwa 15-20% meines Portfolios in Gold umschichten als Absicherung.

Jetzt bin ich unsicher: Soll ich physisches Gold kaufen (Barren oder Münzen) und in ein Bankschließfach legen, oder doch lieber einen Gold-ETF wie den Xetra-Gold?

Bei physischem Gold hab ich die volle Kontrolle und im Krisenfall ist es wirklich da. Aber die Kosten für das Schließfach (ca. 80€/Jahr bei meiner Sparkasse) plus die höheren Spreads beim Kauf/Verkauf machen mir Sorgen. Dazu kommt dass ich das Gold versichern müsste.

Bei ETFs sind die laufenden Kosten niedriger und der Handel ist einfacher. Aber ist das wirklich noch "echtes" Gold oder nur ein Papier? Und wie sieht's steuerlich aus?

Wie macht ihr das? Rechnet sich physisches Gold überhaupt bei kleineren Summen um die 10-15k? Oder bin ich zu paranoid was Krisen angeht?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

Gruß Michael


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4 Antworten
Marcel Krause
Beiträge: 1
(@budgetoptim32)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hi Michael,

kann die Vorredner nur bestätigen - bei deiner Summe ist der ETF die bessere Wahl. Ich optimiere als Freiberufler jeden Euro und hab das durchgerechnet: Schließfach + Versicherung + schlechtere An/Verkaufspreise bei physischem Gold fressen viel zu viel weg.

Ein Tipp noch: Schau dir auch die Handelbarkeit an. Gold-ETF verkaufst du in Sekunden über deinen Broker, bei Barren musst du erst einen seriösen Aufkäufer finden. Das kann dauern und kostet Nerven.

Physisch macht nur Sinn wenn du wirklich paranoid bist oder sehr große Summen hast. Für den normalen Inflationsschutz reicht der ETF völlig.


Antwort
Markus Thielemann
Beiträge: 1
(@vorsorgeplus49)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Michael,

aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich dir nur raten: Bei deinen Summen bleib beim ETF. Ich hab für meine Familie beide Wege ausprobiert.

Physisches Gold bringt nur Probleme mit sich - Schließfach, Versicherung, beim Verkauf musst du erst zur Bank oder zum Händler. Der Xetra-Gold ETF ist da viel praktischer und günstiger.

Wichtig ist aber: Nimm wirklich den Xetra-Gold, nicht irgendeinen synthetischen Gold-ETF. Da hast du echte Goldbestände hinterlegt und kannst sogar ausliefern lassen. Kostenvergleiche sind bei Investments immer entscheidend, und hier liegt der ETF klar vorn.

Bei größeren Summen ab 30-50k würde ich auch physisch dazunehmen, aber bei dir reicht der ETF vollkommen. Mach nicht den Fehler und verkomplizier es unnötig.

Viele Grüße


Antwort
Matthias Krüger
Beiträge: 3
(@matthias82)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Moin Michael,

ich hab beide Varianten durch und kann dir aus eigener Erfahrung berichten. Bei kleineren Summen wie deinen 10-15k ist der ETF definitiv günstiger. Die Schließfachkosten fressen bei der Summe einfach zu viel Rendite weg.

Xetra-Gold ist übrigens besser als du denkst - du hast tatsächlich einen Anspruch auf physisches Gold und könntest es dir ab 1kg auch ausliefern lassen. Für deine Zwecke völlig ausreichend. Die TER liegt bei nur 0,36% p.a., das Schließfach kostet dich allein schon 0,5-0,8% bei deiner Summe.

Steuerlich ist beides nach einem Jahr steuerfrei bei Privatverkauf. Hatte neulich schon mal über Kostenvergleiche geschrieben - bei Gold gilt das genauso.

Mach den ETF, spar dir die Schließfachkosten und wenn du wirklich Bares brauchst, verkaufst du online in 2 Minuten. Physisch macht erst ab 50k+ wirklich Sinn meiner Meinung nach.


Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 5
(@andreas-mueller75)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Michael,

muss ehrlich sagen, dass ich da etwas anders denke als die Vorredner. Physisches Gold hat schon seinen Charme - du hast es wirklich in der Hand und bist nicht von der Börse oder ETF-Anbietern abhängig.

Klar, die Kosten sind höher, aber dafür hast du echte Sicherheit. Beim ETF bist du immer noch dem Emittentenrisiko ausgesetzt, auch wenn es bei Xetra-Gold minimal ist.

Ich würde bei deinen 15k vielleicht einen Mix machen: 10k in den ETF für die Flexibilität und 5k in Münzen oder kleine Barren. So hast du beides und kannst schauen, womit du besser klarkommst. Die paar Euro mehr oder weniger Kosten sind meiner Meinung nach nicht so entscheidend wie die Diversifikation der Anlageformen.

Nur meine 2 Cent dazu.

Gruß Andreas


Antwort
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