Moin zusammen,
ich verfolge gerade eine interessante Diskussion über 100%-Finanzierungen und möchte das aus einer anderen Perspektive beleuchten. Ich bin da vielleicht eine warnendes Beispiel: Vor 10 Jahren bin ich selbst in massive Überschuldung gerutscht – damals nicht wegen des Hauskredits, sondern weil ich mein Budget nicht im Griff hatte und einfach zu viel konsumiert habe.
Jetzt sehe ich, dass immer mehr Leute diese Nullkapital-Finanzierungen für Immobilien machen und frage mich ehrlich: Ist das nicht einfach nur eine andere Form der gleichen Mentalität, die mich damals ruiniert hat? Also nicht die Bank-Perspektive interessiert mich – sondern: Wie stabil muss die eigene finanzielle Disziplin sein, damit man sich sowas trauen kann?
Ich kenne das aus meiner Sanierungsarbeit: Viele schaffen es mit 20% Eigenkapital schon nicht, die Quote zu halten. Was ist denn realistisch für jemanden, der KEIN Polster hat und gleichzeitig 25-30 Jahre abbezahlen will?
Wie seht ihr das? Hab ich eine zu pessimistische Sicht oder spricht da auch meine Erfahrung für sich?