Hallo zusammen,
ich bin 48 und steige nach 15 Jahren Familienauszeit wieder ins Berufsleben ein – das fühlt sich wie ein Neustart an. Mein Mann und ich spielen mit dem Gedanken, in den nächsten 2-3 Jahren eine Immobilie zu kaufen. Das Problem: Wir haben praktisch kein Eigenkapital gespart, weil ich die ganze Zeit nicht gearbeitet habe.
Jetzt lese ich überall von 100%-Finanzierungen, die sollen ja möglich sein. Aber ist das wirklich realistisch für unsere Situation? Ich bin gerade wieder angestellt, mein Mann hat ein stabiles Einkommen, aber wir starten quasi bei null.
Welche Banken finanzieren das überhaupt noch? Und woran liegt es, dass das so schwierig sein soll? Gibt es realistische Wege, oder sollten wir erst 5-10 Jahre sparen? Mich verwirrt, dass manche sagen "kein Problem", andere warnen massiv vor Risiken.
Freue mich auf ehrliche Erfahrungen und praktische Tipps – nicht nur Theorie.
Absolut spannende Situation für dich! Ich bin selbst gerade am Anfang meiner Karriere und beschäftige mich gerade mit ähnlichen Fragen – allerdings eher langfristig (siehe meine ETF-Strategie hier). Bei dir ist es aber natürlich konkreter.
Ein Gedanke: Wenn du wieder neu anfängst, würde ich die nächsten 2-3 Jahre nutzen, um a) mehr Geschäftshistorie aufzubauen (Banken mögen das) und b) parallel sparen. Selbst 10-15% Eigenkapital ändern die Konditionen massiv. Die Zinsen sind vielleicht nicht Top-Level, aber deine Flexibilität wäre besser.
Hast du mal gekuckt, was eure aktuelle monatliche Quote sein würde? Das ist der erste Realitätscheck.