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Nullfälligkeit möglich? Welche Banken finanzieren 2024 wirklich ohne EK?

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Stefan Mueller
Beiträge: 8
(@stefan-mueller7)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich hab mich damit vor ein paar Jahren intensiv beschäftigt. Die ehrliche Antwort: 100%-Finanzierungen sind nicht per se unseriös, aber der Teufel steckt im Detail. Ich hab damals mit mehreren Klienten Umschuldungen hinbekommen, weil sie genau das Problem hatten – 0% EK, dafür deutlich schlechtere Konditionen und plötzlich war die monatliche Quote nicht mehr zu stemmen. Mein Fazit: Ohne Eigenkapital zahlt man mindestens 0,5-1% Zinsaufschlag. Dazu kommen Notargebühren, Makler – das müssen die Banken ja auch decken. Wenn dein Einkommen stabil ist und du wirklich jeden Euro brauchst für die Möblierung, dann *könnte* es klappen. Aber das Risiko bei Jobverlust ist enorm.


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Marcus Thumann
Beiträge: 18
(@kreditprofi47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage – ich sitze selber gerade an meiner Karriereplanung und überlege, ob 2-3 Jahre Wartezeit für mich strategisch sinnvoll sind. Was ich bisher gesammelt habe: 100%-Finanzierung Hauskauf: Welche Bank macht das überhaupt noch? – da hab ich früher mitdiskutiert. Die meisten seriösen Banken machen 100% nur, wenn dein Gehalt es wirklich hergeben lässt. Sonst ist das zu hohes Ausfallrisiko. Meine Strategie: Erst Karriereschritt machen, dann verhandeln mit besserer Position.


Antwort
Stefan Kramer
Beiträge: 14
(@stefan8962)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Haha ja, ich kenne das Thema. Bin selber gerade dabei, meine Konsumkredite loszuwerden und alles Freigeld geht aktuell in einen Notgroschen. Für mich ist das mit 0% EK momentan gar nicht relevant – ich muss erst meine Schulden weg haben. Aber allgemein: Die Banken kalkulieren bei 0% EK mit erhöhtem Ausfallrisiko ein. Heißt: schlechtere Zinskonditionen, höhere Nebenkosten, teilweise auch Makler-Deals. Würde das Geld lieber 2-3 Jahre sparen und dann mit anständiger Quote einsteigen.


Antwort
Marco Kellner
Beiträge: 6
(@marco_8782)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Spannend dass du das durchgerechnet hast – genau der analytische Weg. Was du richtig erkannt hast: Die 100% im Angebot sind oft nicht die echten 100%. Makler, Notarbescheinigung, Liegenschaftssteuer – das sind leicht 10-15% extra. Die müssen irgendwie finanziert werden. Entweder über höhere Zinsen oder versteckte Gebühren. Für Gehaltsverdiener mit sehr stabiler Lage kann es funktionieren, aber der Vorteil gegenüber 20% EK + besserer Quote ist deutlich kleiner als gedacht.


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