Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, mehrere Budgetplanungs-Szenarien durchzuspielen und bin auf ein interessantes Phänomen gestoßen: Immer mehr Immobilienportale werben mit 0%-Eigenkapital-Finanzierungen. Aber ist das wirklich der Traum vom eigenen Haus ohne Ersparnisse, oder verstecken sich da massive Risiken?
Ich habe mir mal ein paar Excel-Templates zur Haushaltsplanung erstellt und wenn ich realistisch rechne – mit Makler, Gebühren, Nebenkosten – braucht man ja eigentlich deutlich über 100% des Kaufpreises. Meine Frage: Sind die Banken, die 100%-Finanzierung anbieten, wirklich seriös? Welche verstecken höhere Zinsen rein oder verlangen Maklergebühren-Splits? Gibt es da einen großen Unterschied zu klassischen Modellen mit 10-20% EK?
Und ehrlich: Für wen macht 0% EK überhaupt Sinn, außer für Spekulanten?
Jo, als normaler Nutzer hier: Ich würde 0% EK heute nicht mehr empfehlen. Zinsen sind ja noch nicht auf "niedrig" zurück, deine Quote wird jeden Monat ordentlich weh tun ohne EK-Puffer. Plus: Wenn was bei der Immobilie kaputt geht (Dach, Heizung) und du hast 0 Ersparnisse, dann bist du schnell in Schuldenspiral. Hab das bei nem Kumpel gesehen.