Hey zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Immobilienfinanzierung und bin dabei auf das Modell der Tilgungsaussetzung gestoßen. Konkret geht es darum, dass man während der Kreditlaufzeit die Tilgung für eine gewisse Zeit aussetzt und stattdessen das Geld z.B. in einen ETF-Sparplan oder ähnliches steckt.
Die Idee dahinter: Wenn die Rendite der Geldanlage den Kreditzins schlägt, macht man unterm Strich Plus. Klingt in der Theorie verlockend, aber ich frage mich wie realistisch das wirklich ist – vor allem in einem Zinsumfeld wie aktuell.
Habe mehrere Konten und Finanzierungsmodelle parallel verglichen und bin eigentlich jemand, der gerne jeden Vorteil mitnimmt. Aber irgendwas sagt mir, dass da ein Haken ist, den ich noch nicht vollständig durchdrungen habe.
Sind solche Modelle nur für bestimmte Einkommensgruppen interessant? Und macht das überhaupt Sinn wenn man sowieso Sondertilgungsoptionen hätte? Ich überlege auch ob das steuerlich irgendwas bringt – z.B. wenn man vermietet.
Wer hat sowas schon mal durchgerechnet oder sogar praktisch umgesetzt? Würde mich über konkrete Erfahrungen freuen, nicht nur Theorie aus dem Netz.