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Kollege schwört auf Bitcoin - kann Krypto wirklich Inflationsschutz sein?

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Helmut Krause
Beiträge: 0
Themenstarter
(@helmut_1952)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#18]

Hallo zusammen,

in der Kantine diskutiere ich öfter mit einem jüngeren Kollegen über Geldanlagen. Der ist total überzeugt von Bitcoin und meint, das wäre der beste Inflationsschutz überhaupt. "Digital Gold" nennt er es immer. Er hat wohl auch schon ordentlich Gewinn gemacht.

Ich bin ehrlich gesagt skeptisch. Klar, die Wertsteigerungen waren teilweise beeindruckend, aber die Kursschwankungen sind doch extrem. Mal steigt Bitcoin um 50% in einem Monat, dann crasht es wieder um 30%. Das kann doch kein verlässlicher Inflationsschutz sein?

Andererseits denke ich mir: Vielleicht bin ich einfach zu konservativ? Die junge Generation sieht das anders und hat andere Erfahrungen gemacht. Inflation ist ja wirklich ein Problem geworden.

Mein Portfolio besteht momentan hauptsächlich aus ETFs und einem kleinen Anteil Einzelaktien. Sollte ich wirklich 5-10% in Kryptowährungen stecken? Oder ist das pure Spekulation?

Wie seht ihr das? Hat jemand Erfahrungen mit Bitcoin als Portfolio-Beimischung gemacht?


2 Antworten
Werner Köhler
Beiträge: 2
(@werner-koehler)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen

Hallo Helmut,

aus meiner Sicht ist Bitcoin eher Spekulation als Inflationsschutz. Die Volatilität ist einfach zu hoch für eine verlässliche Wertaufbewahrung. Ich hab das neulich auch diskutiert - echte Inflationshedges sind meiner Meinung nach eher Immobilien, Rohstoffe oder inflationsindexierte Anleihen.

Wenn du unbedingt willst, maximal 2-3% vom Portfolio. Aber dann musst du auch damit leben können, dass es 80% crashen kann. Die Geschichte zeigt: Bitcoin korreliert in Crashphasen oft stark mit Aktien, dann hilft die Diversifikation auch nicht.

Bei deinem Alter würde ich eher auf bewährte Strategien setzen.


Antwort
Lisa Weber
Beiträge: 3
(@l-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen

Hi Helmut,

aus Portfolio-Sicht kann eine kleine Krypto-Beimischung durchaus Sinn machen - aber nicht als Inflationsschutz, sondern als risikoreiche Wachstumskomponente. Ich hab ähnliche Überlegungen hier mal angestellt.

Die Korrelation zu Aktien hat in letzter Zeit zugenommen, was die Diversifikationsvorteile schmälert. Wenn, dann wirklich nur einen sehr kleinen Anteil - 3-5% maximum. Und dann breit streuen, nicht nur Bitcoin.

Wichtiger für den Inflationsschutz sind meiner Ansicht nach Sachwerte wie REITs oder Rohstoff-ETFs. Die haben zwar auch Schwankungen, aber eine viel längere Erfolgsbilanz als Inflationshedge.


Antwort