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Kollege redet nur noch über Bitcoin - gehört Krypto ins Portfolio?

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Klaus Müller
Beiträge: 2
Themenstarter
(@klaus_1972)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen
[#19]

Hallo zusammen,

mein Arbeitskollege nervt mich mittlerweile ziemlich mit seinem Bitcoin-Gerede. Er meint, das wäre der beste Inflationsschutz und jeder der das nicht kapiert, bleibt arm. Hab ihm gesagt dass ich lieber bei ETFs bleibe, aber er lacht mich aus und meint Bitcoin hätte die letzten 10 Jahre alles geschlagen.

Jetzt bin ich aber doch unsicher geworden... Ich hab bisher klassisch gespart: Tagesgeld für den Notgroschen und den Rest in MSCI World. Bin 52 und will eigentlich keine großen Experimente mehr machen, aber die Inflation macht mir schon Sorgen.

Mein Kollege schwört darauf, dass Bitcoin "digitales Gold" ist und inflationssicher. Stimmt das überhaupt? Die Schwankungen sind doch völlig verrückt - mal hoch, mal runter. Das kann doch kein seriöser Inflationsschutz sein?

Habt ihr Krypto im Portfolio? Und wenn ja, wieviel Prozent würdet ihr maximal empfehlen? Oder soll ich bei der bewährten ETF-Strategie bleiben?

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
Marco Technowski
Beiträge: 0
(@marco-tech42)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag

Hey Klaus,

dein Kollege hat nicht ganz unrecht, aber übertreibt maßlos. Bitcoin als "digitales Gold" zu bezeichnen ist schon richtig - es ist begrenzt auf 21 Millionen Coins und kann nicht beliebig gedruckt werden wie Fiat-Geld. Das macht es theoretisch inflationsresistent.

ABER: Die Volatilität ist brutal. Bitcoin kann in einem Tag 20% verlieren oder gewinnen. Als Inflationsschutz taugt es nur langfristig, kurzfristig ist es pures Zocken.

Meine Empfehlung: Maximal 5-10% des Portfolios in Krypto, und das nur wenn du den Totalverlust verkraften kannst. Mit 52 würd ich persönlich eher bei 2-5% bleiben. ETFs sind weiterhin dein Freund - diversifiziert und deutlich weniger riskant.

Falls du es machst: Dollar-Cost-Averaging über Monate, nicht alles auf einmal rein. Und niemals mehr als du bereit bist zu verlieren!


Antwort
Klaus Hoffmann
Beiträge: 2
(@klaushoffmann52)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen

Hallo Klaus,

kann deinen Kollegen gut verstehen, auch wenn er etwas zu enthusiastisch ist. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Inflation und verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Hatte ja schon mal das Thema hier diskutiert, wie sich Inflation auf unsere Ersparnisse auswirkt.

Bitcoin ist definitiv spekulativ, aber als kleine Beimischung (2-3% maximum) kann es durchaus Sinn machen. Die Korrelation zu traditionellen Assets ist oft gering, was für Diversifikation sorgt. Wichtig ist aber: Es ersetzt keinesfalls deine ETF-Strategie!

Alternativ könntest du auch über Rohstoffe oder REITs nachdenken - ebenfalls inflationsresistent, aber weniger volatil als Bitcoin.


Antwort