Hallo zusammen,
nach einer längeren Berufspause versuche ich jetzt, meine finanzielle Situation wieder aufzubauen. Ich bin aktuell dabei, meine Ersparnisse zusammenzutragen und eine solide Strategie zu entwickeln.
Eine Bekannte hat mir von Bausparen erzählt und meinte, das wäre für mich als Anfänger ideal – wegen der Sicherheit und den staatlichen Zuschüssen. Ich bin aber ehrlich unsicher: Lohnt sich das 2026 wirklich noch? Die Zinsen bei regulären Sparkonten sind ja mittlerweile auch nicht mehr schlecht.
Ich habe gelesen, dass Bausparpläne lange Laufzeiten haben und die Zinsen teilweise niedrig sind. Gleichzeitig gibt es aber diese Arbeitnehmersparzulage, wenn ich richtig verstanden habe. Andererseits könnte ich mein Geld in ETFs oder breitere Geldanlage-Strategien stecken.
Frage: Für wen macht Bausparen 2026 noch Sinn? Lohnt es sich für jemanden wie mich, der gerade wieder anfängt und noch keine klaren Immobilienpläne hat? Oder sollte ich eher flexibler investieren und später neu überlegen?
Danke für Tipps!
Hallo Roland H.,
ich würde dir ehrlich sagen: Bausparen lohnt sich für dich in der aktuellen Situation vermutlich nicht. Wenn du noch keine konkreten Immobilienpläne hast, bindest du dein Geld unnötig lange. Die Arbeitnehmersparzulage ist nett, aber nicht der Rede wert, wenn die Grundzinsen niedrig bleiben.
Meine Erfahrung: Mit den aktuellen Festgeldzinsen fährst du flexibler. Du kannst dein Kapital aufbauen, ohne dich festzulegen. Gerade in deiner Situation nach der Berufspause brauchst du finanzielle Flexibilität, nicht lange Bindungen.
Mein Tipp: Erst mal ein stabiles Notgroschen-Polster mit Tagesgeld oder kurzfristigen Festgeldanlagen aufbauen. Parallel kannst du dann überlegen, ob ETFs für deinen Zeithorizont passen. Wenn du in 5-7 Jahren konkret ein Haus willst, dann starten wir neu. Aber jetzt? Würde ich noch warten und flexibel bleiben.
Viel Erfolg beim Neustart!