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Freistellungsauftrag richtig nutzen: Steuern sparen

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Nina K.
Beiträge: 18
Themenstarter
(@nina98)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#81]

Hallo zusammen, ich bin relativ neu hier im Forum und habe eine Frage, die mir schon länger im Kopf rumgeht. Ich möchte anfangen, in verschiedene Dinge zu investieren – Bitcoin und andere Kryptos interessieren mich sehr, aber auch später mal eine kleine Wohnung als Investment. Dazu brauche ich aber erstmal ein solides Fundament.

Jetzt habe ich überall gelesen, dass man einen Freistellungsauftrag braucht, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht so recht, wie der funktioniert und ob ich das wirklich brauche. Meine Bank hat mir da auch nicht so viel erklärt. Wie nutze ich einen Freistellungsauftrag richtig? Auf welche Konten sollte ich ihn verteilen, wenn ich mehrere Girokonten und später auch ein Depot haben werde? Und gibt es da Fallstricke, die ich als Anfängerin unbedingt kennen sollte? Ich möchte einfach nicht unnötig Steuern bezahlen.

Freue mich auf eure Tipps!


6 Antworten
Stefan K.
Beiträge: 16
(@stefank47)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, den viele übersehen. Nach meiner langen Finanzpause musste ich das selbst wieder neu lernen. Der Trick ist: Du hast einen Gesamtfreibetrag von 1.000 Euro pro Jahr für alle deine Konten zusammen. Wenn du mehrere Konten hast, solltest du den Betrag sinnvoll aufteilen – zum Beispiel 600 Euro auf das Sparkonto, 400 auf ein anderes. Für dein späteres Depot brauchst du einen separaten Freistellungsauftrag. Mein Tipp: Ruf deine Bank an und lass dir zeigen, wo du das online einstellen kannst. Das spart Zeit und Missverständnisse.


Antwort
Thomas Kellner
Beiträge: 19
(@skeptiksparer47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Ansatz, das jetzt schon zu klären. Ein Freistellungsauftrag ist im Grunde deine Erlaubnis an die Bank, dass Kapitalerträge bis 1.000 Euro (verheiratet 2.000 Euro) steuerfrei bleiben. Das funktioniert aber nur, wenn du der Bank vorher einen Auftrag gibst – die machen das nicht automatisch.

Wichtig: Du darfst bei allen Banken zusammen nicht mehr als dein persönlicher Freibetrag freistellen. Wenn du mehrere Konten hast, musst du das aufteilen oder der Bank Bescheid geben. Sonst zahlt der Finanzbeamte dir die Steuern nicht zurück. Ich hab das damals gelesen und direkt alle meine Girokonten gecheckt – manche hatten doppelte Freigrenzen, obwohl ich nur eine hatte.


Antwort
Harald K.
Beiträge: 11
(@bankwechsler_73)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Haha, genau das ist der Punkt, wo ich immer wieder aggressiv sparen kann. Ich bin ja quasi ein Kontowechsel-Junkie und hab in 25 Jahren einiges gelernt. Der häufigste Fehler: Leute setzen bei jeder neuen Bank einen neuen Freistellungsauftrag, ohne die alten zu löschen. Dann überschreibst du deinen Freibetrag um ein Vielfaches und zahlst später drauf. Meine Strategie: Vor jedem Kontowechsel alle alten Aufträge notieren, bei der neuen Bank einen Gesamtauftrag stellen und die alten dann schriftlich bei den alten Banken kündigen. Das kostet zehn Minuten und spart dir später nervige Nachzahlungen.


Antwort
Hans-Jörg Weber
Beiträge: 14
(@h-weber23)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ah, klassischer Anfängerfehler: viele denken, der Freistellungsauftrag ist einmalig. Stimmt aber nicht. Nach 15 Kontowechseln sag ich dir: Du musst das regelmäßig überprüfen und anpassen. Besonders tückisch: Manche Banken akzeptieren die Auträge nicht richtig, wenn du sie digital einreichst.


Antwort
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