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Bausparen vs. ETF-Sparplan mit 26 – wo fang ich an?

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Lisa Müller
Beiträge: 20
Themenstarter
(@lisa_1998)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#83]

Hi zusammen, ich bin Lisa und gerade zwei Jahre im Job als Marketing-Assistentin. Langsam merke ich, dass es Zeit wird, mein Geld sinnvoll anzulegen statt es auf dem Girokonto versauern zu lassen.

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit ETFs beschäftigt und bin eigentlich ganz angetan von der Idee, regelmäßig in einen Sparplan zu investieren. Aber meine Eltern schwören immer noch auf Bausparen – da gibt's ja Förderung und man spart "sicher". Mit 26 frag ich mich jetzt: Lohnt sich Bausparen überhaupt noch 2026, oder sollte ich lieber direkt mit ETFs anfangen?

Meine Situation: Ich verdiene ca. 2.200 Euro netto, habe monatlich vielleicht 300-400 Euro über und möchte langfristig Vermögen aufbauen. Ein Immobilienkauf ist erst in 5-10 Jahren realistisch, wenn überhaupt. Rentabilität ist mir wichtiger als absolute Sicherheit.

Was würdet ihr empfehlen? Hat jemand Erfahrung mit beiden Varianten? Danke schonmal!


4 Antworten
Julia F.
Beiträge: 7
(@j-fischer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bausparen – naja. Schau dir mal die tatsächlichen Renditen der letzten fünf Jahre an, nicht nur das Marketing. Die Förderung ist meistens eine Nebelkerze. Wenn du in zehn Jahren kaufen willst, brauchst du Rendite, nicht Sicherheit. ETFs sind flexibler und transparenter. Mach es wie die meisten bei deinem Alter: Anfangen, regelmäßig einzahlen, Krisen aussitzen.


Antwort
Lena K.
Beiträge: 26
(@lena96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ah, cool dass du dich damit auseinandersetzt! Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du und hab mich auch lange nicht getraut mit ETFs anzufangen. Aber ehrlich: Bausparen fühlt sich sicherer an, bringt dir aber real quasi nix. Ich spar mittlerweile 250€ monatlich in einen ETF und finde das viel besser als Bausparen rumliegen zu lassen.

Das Ding ist: Die Förderung beim Bausparen ist nice, aber winzig. Mit ETFs brauchst du nur ein Depot bei ner Bank deiner Wahl, und schon läufts. Könntest du vielleicht mit 100-150€ starten zum Testen?


Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 20
(@skeptikfinanz47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessant – ich hab die KfW-Konditionen für 2026 gerade nochmal studiert, siehe hier: KfW-Förderkredit 2026: Wer bekommt welche Konditionen? – und bei Bausparen greift die Förderung nur, wenn du später wirklich baust. Für reinen Vermögensaufbau ist es einfach unrentabel. Mit 26 Jahren und flexiblem Zeithorizont würde ich an deiner Stelle einen ETF-Sparplan starten. Du bist jung genug, um Schwankungen auszusitzen.


Antwort
Marcus Kramer
Beiträge: 20
(@marcus-kramer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Lisa, gute Frage. Ich habe das mal durchgerechnet für deine Situation. Bei deinem Zeithorizont und der Sparquote sprechen die Zahlen eher für ETFs: Bausparen bringt dir 0,1-0,5% Zinsen plus Förderung (wenn du später baust), aber die Zinsen sind praktisch null. Mit einem breit gestreuten ETF-Sparplan von 300€/Monat über 10 Jahre kriegst du historisch im Schnitt 5-7% p.a. Das ist ein enormer Unterschied.

Dazu kommt: Du bindest dein Kapital beim Bausparen. Mit ETFs hast du jederzeit Zugriff. Mein Rat: Starten mit ETFs, später wenn klar ist ob du wirklich bauen willst, dann eventuell für die Finanzierung ein Bauspardarlehen nutzen – aber nicht sparen damit.


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