Hallo zusammen, ich bin relativ neu hier und versuche gerade, meine finanzielle Situation besser in den Griff zu bekommen. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit Kreditkarten und FinTech-Apps, aber jetzt wurde mir von einem Versicherungsmakler ans Herz gelegt, dass ich mit meinem Einkommen mehrere Vorsorgeversicherungen kombinieren sollte – BU, Rente und noch ne Dread-Disease-Versicherung. Das klingt mir aber ehrlich gesagt sehr nach Overkill und vor allem: sehr teuer.
Meine Frage: Wie viele Vorsorgeversicherungen braucht man wirklich, wenn man sich gleichzeitig mit ETF-Sparplänen beschäftigt? Macht es Sinn, die alle parallel laufen zu lassen oder sollte ich lieber selektiv vorgehen? Und wie findet ihr den richtigen Mix zwischen Versicherungsschutz und dem, was man sich monatlich wirklich leisten kann?
Wäre dankbar für ehrliche Meinungen – gerne auch, wenn ihr sagt, dass ich überversichert wäre.
Ich hab da ne einfache Erkenntnis gehabt, als ich wieder beruflich Fuß gefasst habe: Jede zusätzliche Versicherung frisst Geld, das ich eigentlich für den Schuldenabbau brauchte. Lieber ne gute BU und nen soliden Sparplan als fünf Versicherungen mit halben Leistungen.
Guter Punkt mit den modernen FinTech-Lösungen – die könnten dir bei der Vermögensaufbau-Seite auch helfen, wenn du weniger in klassische Versicherungen packst. Ich bin da ähnlich wie du gerade wieder am Einsteigen und finde es entspannender, wenn man nicht zu viele Verträge parallel verwaltet. Weniger ist mehr, würde ich sagen.
Das ist eine sehr berechtigte Frage, Lukas. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen: Quality over Quantity. Besser zwei gut durchdachte Versicherungen, die wirklich zu deiner Situation passen, als fünf, die dein Budget aufzehren.
Mein Tipp: Fang mit der Basis an – BU ist fast immer sinnvoll, wenn du von deinem Einkommen lebst. Dann schau, was bei dir konkret fehlt. Rente brauchst du, aber die kann auch über einen ETF-Sparplan laufen. Dread-Disease halte ich für optional, wenn du bereits gute Absicherungen hast.
Wichtig: Lass dich Zeit beim Vergleichen und frag einen unabhängigen Berater, nicht nur einen Makler mit Provisionsziel.
Da ich nach einer längeren Pause wieder ins Thema Sparen reinkommen wollte, hab ich mir das ähnlich überlegt. Bei mir kam dann raus: Ich konzentrier mich erst mal auf die gesetzliche Rente plus ETF-Sparplan. Das reicht mir persönlich als Basis. Eine BU hätte ich vielleicht auch nehmen sollen, aber das muss jeder für sich selbst bewerten.