Interessante Frage. Ich steige ja gerade wieder ins Finanzielle ein nach langer Pause, aber aus meiner damaligen Zeit: Sterbegeldversicherungen waren schon immer eher umstritten. Mit deinem Setup brauchst du sowas nicht – die Kapitallebensversicherungen dieser Art sind Relikt aus der Zeit, als private Vorsorge schwieriger war. Heute mit ETFs, Lebensversicherungen und guter Liquidität viel obsolet geworden.
Sterbegeldversicherung hat mich lange skeptisch gemacht, deshalb hab ich das konkret durchgerechnet. Die Wahrheit: Bei dir mit ETF-Portfolio ist das wirklich überflüssig. Die durchschnittliche Auszahlung liegt bei 3000-7000 Euro, deine monatliche Sparquote deckt das Problem locker ab. Einzige Ausnahme wäre, wenn deine Frau allein nicht klarkäme – aber dafür reicht die Risikolebensversicherung vollkommen aus. Würde die Prämie sparen und konsequent in die Sparpläne fahren. Das ist für deine Situation schlicht ineffizient.
Moment, lass mich hier kurz gegenchecken – ich hab mich damit auch für meine bAV-Optimierung beschäftigt. Sterbegeldversicherung ist nicht einfach Abzocke, kommt aber wirklich auf die Konstellation an. Bei dir als gut verdienender IT-Consultant mit Familie: Eher überflüssig. Aber für Selbstständige ohne regelmäßiges Einkommen kann es unter Umständen sinnvoll sein, um Angehörige nicht zu belasten. In deinem Fall: ETF-Puffer aufbauen ist smarter.