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PKV als Selbstständiger: Welche Daten sprechen dafür, welche dagegen?

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Martin Kellner
Beiträge: 0
Themenstarter
(@martin-kellner)
New Member
Beigetreten: Vor 8 Stunden
[#56]

Hallo zusammen,

ich bin seit gut zwei Jahren als Tech-Consultant selbstständig und muss mich langsam systematisch mit meiner Vorsorge auseinandersetzen. Bei der Krankenversicherung stehe ich aktuell vor einer echten Entscheidung: Bleibe ich in der GKV (derzeit ca. 480€/Monat mit schwankendem Einkommen) oder wechsle ich zur PKV?

Ich versuche das datengestützt anzugehen. Was ich bisher recherchiert habe: PKV-Tarife starten bei mir (Mitte 30, keine Vorerkrankungen) bei ca. 250-350€ monatlich, aber die Leistungen sind teilweise besser und die Beitragsstabilität ist interessant. Andererseits kenne ich die Rückkehr-Hürden und möchte keine leichtfertige Entscheidung treffen.

Wie kalkuliert ihr das? Gibt es einen Punkt, ab dem sich der Wechsel wirklich rechnet – nicht emotional, sondern rechnerisch? Und wie geht ihr mit der Unsicherheit beim Einkommen um? Sollte ich eine minimale Einkommensgrenze als Orientierungspunkt setzen?

Freue mich auf Erfahrungswerte und konkrete Zahlen.


1 Antwort
Marco Techmann
Beiträge: 11
(@marco-tech)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Martin K.,

gute Frage, ich hab mich damit auch rumgeschlagen. Mein Tipp: Schreib dir eine einfache Exceltabelle, in der du dein durchschnittliches Jahreseinkommen der letzten zwei Jahre nimmst und dann unterschiedliche Szenarien durchspielst – also PKV-Beitrag gegen GKV-Beitrag plus Zusatzbeitrag.

Bei mir war der Knackpunkt weniger der reine Monatsbeitrag, sondern die Volatilität. Mit schwankendem Einkommen hatte ich immer Sorge, dass mir die GKV-Beiträge bei schlechten Monaten zu sehr aufs Budget drücken. PKV ist da kalkulierbarer. Allerdings: Das macht sich wirklich erst ab ca. 4-5k netto monatlich im Durchschnitt rentabel, sonst zahlst du eher drauf.

Was mir geholfen hat, war auch eine Art Breakeven-Punkt zu rechnen – also wann spart die PKV wirklich Geld. Bei mir waren es ungefähr 3-4 Jahre. Und ehrlich gesagt: Die Unsicherheit bleibt, aber mit nem ordentlichen Spreadsheet wird sie zumindest kalkulierbar.

Würde sagen, gib dir selbst noch ein Jahr Zeit mit den Zahlen.

Grüße,
Marco


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