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Dread-Disease-Versicherung: Ist das wirklich eine sinnvolle Ergänzung?

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Marcus Kaufmann
Beiträge: 8
Themenstarter
(@marcus9263)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#63]

Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, ob eine sogenannte Dread-Disease-Versicherung in mein Vorsorge-Portfolio passt. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf Immobilienfinanzierungen und ETF-Strategien konzentriert, aber nach ein paar Gesprächen mit Freunden merke ich, dass ich das Thema "schwere Krankheitsrisiken" vielleicht unterschätzt habe.

Ich verstehe grundsätzlich das Konzept: Bei Diagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall zahlt die Versicherung eine Kapitalleistung. Aber ich bin skeptisch bei den Kosten und der Abgrenzung zu BU-Versicherung und Krankenversicherung. Wie viel Deckung brauche ich wirklich, wenn ich eigentlich gut für längere Ausfallzeiten sparen könnte? Und: Macht eine Dread-Disease-Police besonders im Sommer Juli als Neudenkzeit über Risiken Sinn, oder sollte ich erst mal meine bestehenden Versicherungen durch rechnen?

Freue mich auf eure praktischen Erfahrungen und realistischen Rechnungen!


1 Antwort
Marco Kellner
Beiträge: 11
(@vorsorgepro34)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Marcus, ich beschäftige mich gerade selbst damit, weil ich als Projektmanager wenig Zeit für aufwendige Umschichtungen habe. Was mir hilft: Ein einfacher Vergleich. Dread-Disease ist eigentlich eine Ergänzung zur BU, nicht der Ersatz. Die Police deckt reale Kosten ab, die bei schweren Krankheiten entstehen – Therapien, Rehabilitation, eventuell Umzug wegen Barrierefreiheit. Wenn du bereits eine ordentliche BU hast und ein paar Monate Notfallfonds, dann ist eine Dread-Disease eher optional. Wenn du aber wenig finanzielle Rücklagen hast und Familie, dann würde ich sie mir genauer anschauen. Gutes Timing mit der Überlegung im Sommer – dann kannst du es bis Jahresende durchdenken und ggf. mit Bonus abschließen.


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