Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, ob eine sogenannte Dread-Disease-Versicherung in mein Vorsorge-Portfolio passt. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf Immobilienfinanzierungen und ETF-Strategien konzentriert, aber nach ein paar Gesprächen mit Freunden merke ich, dass ich das Thema "schwere Krankheitsrisiken" vielleicht unterschätzt habe.
Ich verstehe grundsätzlich das Konzept: Bei Diagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall zahlt die Versicherung eine Kapitalleistung. Aber ich bin skeptisch bei den Kosten und der Abgrenzung zu BU-Versicherung und Krankenversicherung. Wie viel Deckung brauche ich wirklich, wenn ich eigentlich gut für längere Ausfallzeiten sparen könnte? Und: Macht eine Dread-Disease-Police besonders im Sommer Juli als Neudenkzeit über Risiken Sinn, oder sollte ich erst mal meine bestehenden Versicherungen durch rechnen?
Freue mich auf eure praktischen Erfahrungen und realistischen Rechnungen!
Marcus, ich beschäftige mich gerade selbst damit, weil ich als Projektmanager wenig Zeit für aufwendige Umschichtungen habe. Was mir hilft: Ein einfacher Vergleich. Dread-Disease ist eigentlich eine Ergänzung zur BU, nicht der Ersatz. Die Police deckt reale Kosten ab, die bei schweren Krankheiten entstehen – Therapien, Rehabilitation, eventuell Umzug wegen Barrierefreiheit. Wenn du bereits eine ordentliche BU hast und ein paar Monate Notfallfonds, dann ist eine Dread-Disease eher optional. Wenn du aber wenig finanzielle Rücklagen hast und Familie, dann würde ich sie mir genauer anschauen. Gutes Timing mit der Überlegung im Sommer – dann kannst du es bis Jahresende durchdenken und ggf. mit Bonus abschließen.