Hallo zusammen,
mir ist aufgefallen, dass sowohl meine örtliche Sparkasse als auch die Volksbank neuerdings kräftig bei den Kontoführungsgebühren zulangt. Waren früher 2-3€ üblich, verlangen die jetzt zwischen 5-15€ monatlich! Das sind ja 60-180€ im Jahr nur fürs Girokonto.
Meine Sparkasse rechtfertigt das mit "gestiegenen Betriebskosten" und "Digitalisierungsinvestitionen". Gleichzeitig schließen die aber Filialen und drängen alle ins Online-Banking. Wo sind da die höheren Kosten?
Bei den aktuellen Sommerhitze denk ich eh über vieles nach - auch ob ich nicht gleich zur Direktbank wechseln sollte. DKB, ING oder comdirect bieten ja immer noch kostenlose Konten an. Aber ist das ein Trick? Werden die auch bald Gebühren einführen?
Hat jemand schon gewechselt und bereut es? Oder übersehe ich Vorteile der Filialbanken, die die Gebühren rechtfertigen? Bei 120€ jährlich könnte ich mir schon überlegen, das Geld anders zu investieren.
Was sind eure Erfahrungen mit dem Wechsel?
Sehe das Problem etwas anders. Sparkassen und VoBa haben halt ein viel dichteres Filialnetz und Personal vor Ort. Das kostet nunmal. Direktbanken sparen sich das komplett.
Wenn man wirklich nur Standard-Banking braucht (überweisen, abheben), dann lohnt der Wechsel definitiv. Aber sobald du mal ne Baufinanzierung brauchst, Beratung für größere Summen oder auch nur einen Termin - dann stehst du bei Direktbanken oft im Regen.
Ich zahl lieber die 8€ bei meiner Sparkasse und weiß, dass ich bei Problemen einen Ansprechpartner hab. Hatte letztens schon diskutiert, dass Service manchmal wichtiger ist als der letzte Euro sparen.