Hallo zusammen,
mir ist was ziemlich Ärgerliches passiert und ich bin echt ratlos. Mein N26-Konto wurde von heute auf morgen gesperrt - ohne jede Vorwarnung oder Erklärung. Ich hab nur eine automatische E-Mail bekommen, dass "ungewöhnliche Aktivitäten" festgestellt wurden. Was soll das heißen?
Ich nutze das Konto seit 2 Jahren völlig normal - Gehalt kommt drauf, Miete und andere Fixkosten gehen ab, ab und zu mal eine größere Überweisung für Urlaub oder so. Nichts Außergewöhnliches. Der Kundenservice ist eine Katastrophe - nur Chatbot und wenn man mal einen Menschen erreicht, wird man abgewimmelt mit "wird geprüft".
Jetzt sitze ich hier mit gesperrtem Konto und komme nicht an mein Geld. Zum Glück hab ich noch ein zweites Konto bei der Sparkasse, aber trotzdem nervig.
Kennt ihr solche Fälle? Sind diese Smartphone-Banken wirklich so unzuverlässig wie immer behauptet wird? Überlege ernsthaft zu wechseln, aber bei DKB und Co. hört man ja auch nicht nur Gutes...
Wie sind eure Erfahrungen mit Direktbanken?
Kenn ich! Mein Schwager hatte das gleiche Problem. Bei ihm wars ne größere Überweisung für ein Auto und zack - Konto gesperrt. Hat 3 Wochen gedauert bis das wieder frei war.
Smartphone-Banken haben oft sehr aggressive Anti-Geldwäsche-Systeme, die bei allem Alarm schlagen was nicht ins Schema passt. Ist halt automatisiert und keiner prüft das vernünftig nach.
Falls du nach einer Backup-Kreditkarte suchst: Ich hab mir nach ähnlichen Problemen eine kostenlose Zweitkarte geholt. Ein Kollege hat mir einen guten Vergleich gezeigt, wo alle Gebühren transparent aufgelistet sind - hat mir echt geholfen bei der Auswahl. Zum Kreditkartenvergleich
Das ist leider bei N26 kein Einzelfall. Ich hab schon öfter gelesen, dass die sehr schnell mit Kontosperrungen sind, besonders bei allem was irgendwie "verdächtig" aussieht. Problem ist deren Algorithmus, der schlägt oft false positive an.
Bei mir läuft seit Jahren alles über DKB und ING - da hab ich nie Probleme gehabt. Klar, sind auch Direktbanken, aber deutlich etablierter und mit besserer Kundenbetreuung. N26 ist halt sehr jung und agiert manchmal wie ein Tech-Startup statt wie eine Bank.
Mein Tipp: Lass das N26-Konto als Zweitkonto laufen (falls du es wieder bekommst), aber mach dein Hauptkonto woanders auf. Wie ich schonmal geschrieben hab, bei Reisen sind eh andere Anbieter oft besser.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man sein Hauptkonto bei so einem Anbieter führt. N26, Revolut und Co. sind nette Spielereien für kleine Beträge, aber für das Gehaltskonto?
Ich bleibe bei meiner Hausbank. Kostet zwar was, aber wenn Probleme auftreten, habe ich einen Ansprechpartner vor Ort. Bei Direktbanken sitzt man schnell zwischen den Stühlen, wie du gerade merkst. Die Convenience ist halt teuer erkauft, wenn's schiefgeht.