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Privatgirokonto für Startup nutzen - welche steuerlichen Probleme drohen?

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Marcus B.
Beiträge: 11
Themenstarter
(@cryptosaver41)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#58]

Hi Leute,

plane für August ein kleines SaaS-Startup zu gründen (da hab ich endlich mal Zeit nach dem Urlaub) und bin noch unsicher wegen dem Geschäftskonto. Erstmal wird's nur ein Nebenprojekt neben dem Hauptjob, rechne mit vielleicht 500-1500€ Umsatz in den ersten Monaten.

Kann ich anfangs mein normales DKB-Privatgirokonto weiter nutzen oder kommen da steuerliche Probleme auf mich zu? Mein Steuerberater meinte nur "am besten gleich trennen", aber der verkauft mir ja auch gerne seine Beratungsleistungen 😉

Bei den ganzen Geschäftskonten sind ja auch die Gebühren nicht ohne - gerade wenn man noch gar nicht weiß ob das Startup überhaupt funktioniert. Andererseits will ich auch keine bösen Überraschungen beim Finanzamt.

Wie habt ihr das gemacht? Ab welchem Punkt wird's wirklich kritisch wenn man privat und geschäftlich mischt? Und falls doch separates Konto - habt ihr Tipps für günstige Lösungen für den Anfang?

Danke schonmal!


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4 Antworten
Stefan W.
Beiträge: 21
(@s-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Mach's gleich richtig und hol dir ein Geschäftskonto! Das gesparte Geld von ein paar Monaten ohne Gebühren holst du nie wieder rein, wenn du später alles manuell trennen musst.

Besonders bei SaaS mit wiederkehrenden Zahlungen wird das Chaos perfekt. Subscription hier, Refund da - willst du das wirklich alles in deinem privaten Konto haben?


Antwort
Stefan W.
Beiträge: 21
(@s-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Mach's gleich richtig und hol dir ein Geschäftskonto! Das gesparte Geld von ein paar Monaten ohne Gebühren holst du nie wieder rein, wenn du später alles manuell trennen musst.

Besonders bei SaaS mit wiederkehrenden Zahlungen wird das Chaos perfekt. Subscription hier, Refund da - willst du das wirklich alles in deinem privaten Konto haben?

Übrigens, falls du für dein Startup eine separate Kreditkarte brauchst - ich hab da gute Erfahrungen mit kostenlosen Karten gemacht. Schau dir mal verschiedene Anbieter an, manche haben echt gute Konditionen ohne Jahresgebühr. Zum Kreditkartenvergleich


Antwort
Lukas Hartmann
Beiträge: 21
(@l-hartmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also grundsätzlich ist es rechtlich nicht verboten, erstmal das Privatgirokonto zu nutzen - aber praktisch wird's schnell zum Problem. Das Finanzamt will saubere Trennung sehen, und wenn du bei einer Prüfung alle Geschäftsumsätze aus deinen privaten Kontobewegungen rausfiltern musst, wird's richtig unübersichtlich.

Außerdem: Viele Banken haben in ihren AGB stehen, dass Privatkunden keine gewerblichen Umsätze abwickeln dürfen. Die DKB könnte dir theoretisch das Konto kündigen wenn sie's merken.

Mein Tipp: Hol dir gleich ein günstiges Geschäftskonto. Penta oder Kontist haben kostenlose Tarife die für den Anfang reichen. Kostet dich nichts und du sparst dir später den ganzen Stress mit der Buchführung.

Falls du sowieso überlegst das Konto zu wechseln - ich hab neulich verschiedene Girokonten verglichen und war überrascht wie unterschiedlich die Konditionen sind. Schau dir mal den Vergleich hier an, hat mir echt geholfen bei der Entscheidung. https://finanzratgeber24.com/girokonto-vergleich


Antwort
Stefan Müller
Beiträge: 11
(@stefan-mueller72)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kann dem L.Hartmann nur zustimmen. Hab das früher mal probiert und es war ein Alptraum beim Jahresabschluss. Man unterschätzt einfach wie schnell sich privat und geschäftlich vermischt.

Bei Konten allgemein hab ich schon mal erwähnt - die DKB ist super für privat, aber geschäftlich eher nix. Schau dir mal Holvi oder N26 Business an, beide haben vernünftige Einsteiger-Tarife.


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