Aus meiner Erfahrung als Bankangestellter kann ich sagen: Das kommt stark drauf an, wie deine Geschäftstätigkeit aussieht. Kleinere Projekte? Online läuft super. Aber wenn du regelmäßig Kredite brauchst, Überziehungsrahmen oder einfach einen Ansprechpartner haben möchtest – dann ist die Filialbank langfristig oft günstiger, weil man verhandeln kann. Die reinen Online-Gebühren sind verlockend, aber die versteckten Kosten… da sollte man aufpassen.
Ich würde das datengetrieben sehen: Trag deine geschätzten Monatszahlen ein – Überweisungen, Kartenzahlungen, Bargeldauszüge – und vergleich wirklich alle Gebühren. Online gewinnt meist bei niedrigen Transaktionsvolumina (unter 20/Monat), ab 50+ Überweisungen wird's eng. Meine Analyse-Tools zeigen: Für deine wahrscheinliche Situation passt Online besser.
Ich vergleiche da sehr systematisch. Hab gerade ein Fintech-Geschäftskonto mit Online-Features getestet – der Kontowechselservice war reibungslos. Was oft unterschätzt wird: Die API-Anbindung zu Buchhaltungstools. Bei reinen Online-Konten läuft das deutlich besser als bei klassischen Banken. Für deine Anforderung würde ich online empfehlen, aber erst die Export-Features checken.
Gute Frage! Ich hab das gerade beim letzten Jobwechsel selbst durchgespielt. Für mich war klar: Online-Geschäftskonto. Die 8–12 Euro monatlich, die man spart, addieren sich über Jahre. Und ehrlich gesagt – wenn du nur gelegentlich persönliche Beratung brauchst, kannst du auch telefonisch anrufen oder per Mail klären. Mein Tipp: Erst online starten, dann notfalls später noch zur Hausbank wechseln, wenn's wirklich nötig wird.