Mich wundert es immer wieder, dass einige Fintechs noch immer kostenlose Geschäftskonten anpreisen – während traditionelle Banken ihre Gebühren Jahr für Jahr erhöhen. Ich analysiere gerade verschiedene Anbieter für ein Softwareprojekt und stelle fest: Es gibt da unterschiedliche Modelle.
Einige Neobanks wie Wise, N26 oder Kontist werben damit, dass die Grundversorgung kostenlos ist. Aber wenn ich die Feinheiten durchschaue, stecken oft versteckte Kosten dahinter – sei es durch Transaktionsgebühren, fehlende SEPA-Anbindung oder Premium-Features, die man dann doch braucht.
Meine Frage: Basiert das "kostenlos" nur auf aggressive Kundenakquisition und wird das langfristig haltbar sein? Oder gibt es wirklich ein solides kostenloses Geschäftskonto, das nicht irgendwann zu Gebührenerhöhungen führt?
Hat hier jemand konkrete Erfahrung mit einem Anbieter gemacht, der seit Jahren tatsächlich kostenlos läuft – ohne versteckte Nachteile?
Das ist genau das Problem, das ich auch hatte, als ich mein altes Konto wechseln wollte. Ich bin keine Unternehmerin, aber wenn ich ehrlich bin: Für Einzelunternehmer und kleine Projekte würde ich eher eine etablierte Bank mit transparenten Gebühren nehmen als auf "kostenlos" zu vertrauen. Das kostet dann vielleicht 5-10€ im Monat, aber dafür weiß ich, wo ich dran bin.
Gute Frage aus Steuersicht. Wenn du als Freelancer das Konto nutzt, ist die Gebührenfrage tatsächlich relevant für deine Betriebsausgaben. Aber hier würde ich umdenken: Statt nach "kostenlos" zu suchen, schaut, ob die Gebühren absetzbar sind und ob die Features für deine Buchhaltung passen. Eine Bank mit 5€/Monat und gutem DATEV-Export erspart dir später mehr als ein undurchsichtiges kostenloses Konto.