Hi zusammen,
bin seit fast 3 Jahren bei meiner Hausbank (Sparkasse) mit dem Geschäftskonto und zahle mittlerweile 18€ im Monat Grundgebühr plus Einzelbuchungen. Am Anfang waren es noch 12€, aber die haben zweimal erhöht.
Jetzt im Juni plane ich für den Sommer einige größere Projekte und brauche mehr Liquidität, aber diese Gebühren fressen echt an der Marge. Bei ca. 40-50 Buchungen im Monat komme ich auf über 35€ pro Monat nur für das Konto!
Mein Berater meinte damals, als langjähriger Kunde könnte man da was machen, aber konkret passiert ist nichts. Wie soll ich das angehen? Einfach einen Termin machen und sagen "ich zahle zu viel"? Oder sollte ich erstmal Vergleichsangebote einholen?
Manche sagen ja, man muss mit Kündigung drohen, aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust auf den ganzen Wechselstress mit SEPA-Mandaten und so. Andererseits sind 400€+ im Jahr schon eine Hausnummer.
Hat jemand schon mal erfolgreich bei seiner Bank die Kontogebühren runterverhandelt? Wie seid ihr vorgegangen?
Also Thomas, aus meiner Erfahrung funktioniert Verhandeln nur wenn du wirklich bereit bist zu wechseln. Sparkassen sind da oft stur, weil sie wissen dass viele Kunden den Wechselaufwand scheuen.
Ich würd dir empfehlen: Hol dir erstmal 2-3 konkrete Angebote von anderen Banken ein. Dann gehst du mit diesen Zahlen zu deinem Berater und sagst ganz klar: "Hier, die Konkurrenz bietet mir das gleiche für 15€ weniger im Monat. Könnt ihr mithalten oder nicht?"
Bei mir hat das vor 2 Jahren funktioniert - hab von 22€ auf 14€ Grundgebühr runterverhandelt. Aber nur weil ich ein fertiges Angebot von der DKB in der Hand hatte und gesagt hab, ich unterschreibe nächste Woche wenn sie nicht nachziehen.
Falls sie nicht mitziehen: Wechsel ist wirklich nicht so schlimm wie alle denken. SEPA-Mandate laufen automatisch mit, und für die paar Daueraufträge brauchst du ne Stunde. 400€ im Jahr sind definitiv den Aufwand wert!