Interessant, wie du das mathematisch durchdenkst. Aber ich bleibe skeptisch gegenüber der Opportunitätskostenrechnung: Das setzt voraus, dass du wirklich 8–10% durchschnittlich machst – langfristig ja wahrscheinlich, aber nicht garantiert. Wenn du 2024/2025 in einen Crash läufst und brauchst gleichzeitig dein Polster, sitzt du in der Falle. Meine Gegenposition: Notgroschen ist keine Finanzierungsfrage, sondern eine Risikofrage. Mit deinen Consulting-Projekten: 9–12 Monate. Dann schlafen deine Kunden und du auch besser.
Spannend, dass du das Thema aufgreifst! Ich bin selbst gerade wieder in die aktive Planung eingestiegen und habe ähnliche Gedanken. Bei mir war das Aha-Moment: Es geht weniger um ein starres Monatsgehalt, sondern um deine tatsächlichen Fixkosten + variable Rücklagen für unvorhergesehenes. Als Consultant: Was sind deine garantierten Ausgaben pro Monat? Das mal 8, dann hast du einen realistischen Puffer – nicht zu klein, nicht zu groß.