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Notgroschen als IT-Consultant: 3, 6 oder 12 Monatsgehälter?

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Andreas Mueller
Beiträge: 20
(@skeptikfinanz47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessant, wie du das mathematisch durchdenkst. Aber ich bleibe skeptisch gegenüber der Opportunitätskostenrechnung: Das setzt voraus, dass du wirklich 8–10% durchschnittlich machst – langfristig ja wahrscheinlich, aber nicht garantiert. Wenn du 2024/2025 in einen Crash läufst und brauchst gleichzeitig dein Polster, sitzt du in der Falle. Meine Gegenposition: Notgroschen ist keine Finanzierungsfrage, sondern eine Risikofrage. Mit deinen Consulting-Projekten: 9–12 Monate. Dann schlafen deine Kunden und du auch besser.


Antwort
Markus K.
Beiträge: 2
(@markus_k_197860)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Spannend, dass du das Thema aufgreifst! Ich bin selbst gerade wieder in die aktive Planung eingestiegen und habe ähnliche Gedanken. Bei mir war das Aha-Moment: Es geht weniger um ein starres Monatsgehalt, sondern um deine tatsächlichen Fixkosten + variable Rücklagen für unvorhergesehenes. Als Consultant: Was sind deine garantierten Ausgaben pro Monat? Das mal 8, dann hast du einen realistischen Puffer – nicht zu klein, nicht zu groß.


Antwort
Tobias B.
Beiträge: 1
(@greenmetals42)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist ne knifflige Frage, und ich sehe auch, warum dich die Opportunity Cost reizt. Aber denk dran: Wenn du mal ne schwächere Geschäftsphase hast und musst aus dem ETF-Depot raus? Dann realisierst du im worst case Verluste, wenn es gerade abwärts geht. Ein Notgroschen ist nicht zu investieren – das ist psychologische Versicherung. Meine Faustregel für Consultants: 6–9 Monate Fixkosten (nicht Gesamtbudget!) liegen sicher. Alles drüber geht in die DCA-Strategie. Das gibt dir Flexibilität ohne dass du ständig Renditen verpässt.


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