Seite wählen

Notgroschen vs. ETF...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Notgroschen vs. ETF-Sparen: Wie priorisiere ich richtig?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
24 Ansichten
Lena K.
Beiträge: 26
Themenstarter
(@lena96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#100]

Hi zusammen,

ich bin 27, gerade mit dem ersten richtigen Job gestartet und stehe jetzt vor nem Dilemma. Ich verdiene gut (netto ca. 2.800€), habe aber noch nicht so viel Ersparnisse. Aktuell liegen auf meinem Girokonto etwa 4.000€, die ich eigentlich nicht anfassen will.

Meine Frage: Sollte ich jetzt erst mal aggressiv einen Notgroschen aufbauen (3-6 Monate Lebenshaltungskosten, also vielleicht 8-10k€) oder kann ich parallel schon anfangen, einen ETF-Sparplan zu starten? Ich lese überall, dass man früh anfangen sollte mit der Geldanlage, aber andererseits möchte ich auch nicht in Panik verfallen, wenn ein Auto-Reparatur oder die Waschmaschine kaputtgeht.

Wie habt ihr das gemacht? Und wie viel Notgroschen haltet ihr für realistisch in meiner Situation? Fixkosten (Miete, Versicherungen, etc.) liegen bei ca. 1.400€ im Monat.

Bin für jeden praktischen Tipp dankbar!


3 Antworten
Marcus Kaufmann
Beiträge: 17
(@marcus9263)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Liebe Lena, auch wenn ich in meinem Ruhestand bin – einen stabilen Notgroschen halte ich für absolut essentiell, besonders in deiner Lebenssituation. Sechzig Prozent deiner jetzigen 4.000€ sollten unangetastet bleiben. Meine Beobachtung über die Jahre: Wer zu früh alles in Wertpapiere packt und dann eine unvorhergesehene Ausgabe kommt, verkauft am falschen Zeitpunkt. Das ist psychologisch und finanziell belastend. Baue deinen Puffer lieber zu hundert Prozent auf (6 Monate wären bei deiner Situation ideal), und investiere dann mit gutem Gewissen. Das schafft dir auch mentale Sicherheit für die kommenden Jahrzehnte.


Antwort
Werner B.
Beiträge: 4
(@werner-bachmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine häufige Frage in deinem Alter! Meine Erfahrung: Mit 1.400€ Fixkosten würde ich ein Puffer von mindestens 4.200€ anpeilen, das sind deine 3 Monatsraten. Das hast du ja schon fast. Den Rest deiner Sparquote kannst du dann in einen ETF-Sparplan fließen lassen – sagen wir 300-400€ monatlich anfangen und später erhöhen wenn das Gehalt steigt. Wichtig: Der Notgroschen liegt separat auf ner extra Tagesgeldkonto, damit du ihn nicht versehentlich angreifst. Parallel dann mit kleinen ETF-Sparplänen anfangen – long term denken. Viel Erfolg dabei!


Antwort
Tobias Kramer
Beiträge: 4
(@sparfuchs_89)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Guter Punkt, Lena – aus meiner Erfahrung mit verschiedenen Finanzierungsmodellen: Der Notgroschen ist nicht verhandelbar. Ich würde 5-6 Monate aufbauen, ca. 7-8k€ bei deinen Kosten. Danach starten mit ETF-Sparplan. Der psychologische Effekt ist unterschätzt: Mit Sicherheit investierst du disziplinierter, riskierst nicht Panikverkäufe. Schau dir mal meinen älteren Thread an – da haben wir ähnliches durchgekaut. Anlagehorizont ist entscheidend. Bei dir: 30+ Jahre, also später Turbogang mit ETFs völlig ok.


Antwort
Teilen:

Finanz-Tipps per E-Mail

Zwanzig kurze Tipps rund ums eigene Geld: Überblick, Haushaltsbuch, Budget, Sparen, Schulden, Girokonto, Notgroschen, Kredit, Kreditkarte, Altersvorsorge, ETF, Versicherungen und Krankenkasse. Dazu der Finanz-Check als PDF. Keine Produkt- oder Anbieterempfehlung. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.