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Notgroschen nach 15 Jahren Pause: Wie starte ich konkret?

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Thomas M.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@thomas47)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#88]

Hallo zusammen,

ich bin nach 15 Jahren beruflicher Pause wieder ins Erwerbsleben eingestiegen und möchte meine Finanzen systematisch aufbauen. Dabei stelle ich mir die Frage, wie ich sinnvoll einen Notgroschen aufbaue – besonders vor dem Hintergrund, dass ich parallel auch für die Altersvorsorge sparen möchte.

Meine Situation: Ich habe ein stabiles Einkommen, aber nach den ganzen Jahren bin ich unsicher, wie groß dieser "Puffer" realistische sein sollte. Ich lese überall von 3 bis 6 Monatsgehältern, manchmal sogar 12 Monaten bei Selbstständigen. Nur: Sollte ich das Geld auf einem klassischen Sparkonto lagern, obwohl die Zinsen derzeit eher niedrig sind? Und wie balance ich das mit meinem Bedarf nach ordentlicher Rendite für später?

Auch interessiert mich, ob es Sinn macht, den Notgroschen in mehreren Schritten aufzubauen oder ob ich das parallel zur Altersvorsorge machen kann. Habt ihr praktische Ansätze, die für Menschen in meiner Situation funktionieren?

Danke für eure Erfahrungen!


5 Antworten
Maximilian Kramer
Beiträge: 22
(@metallmax_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, ich bin in einer ähnlichen Situation wie du – nach längerer Pause wieder zurück im Job. Bei mir war die erste Erkenntnis, dass ich nicht sofort alles perfekt machen muss. Ich habe mit 3 Monatsgehältern angefangen (Tagesgeldkonto, kein Stress mit Zinsoptimierung), das parallele Sparen für Altersvorsorge ist trotzdem möglich. Die 6 Monate solltest du eher als Ziel sehen, wenn dein Job volatiler ist. Wie sieht denn deine berufliche Situation aus – fest angestellt oder eher unsicher?


Antwort
Werner S.
Beiträge: 6
(@werner-schmidt)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Glückwunsch zum Neustart! Aus Rentnersicht würde ich dir raten: Baue erst 6 Monate auf, bevor du größer in ETFs investierst. Das gibt dir Ruhe im Kopf – und das ist im Ruhestand genauso wichtig wie später. Außerdem: Mit 15 Jahren Pause solltest du dich nicht hetzen. Deine Altersvorsorge hat noch Zeit.


Antwort
Marco Kellner
Beiträge: 15
(@marco_198792)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bei Geschäftsreisen habe ich gelernt, dass ein guter Puffer auch psychologisch einfach hilft. Wenn du wieder neu anfängst, würde ich sagen: Lieber 3-4 Monate aufbauen und dann parallel ETF-Sparpläne starten als monatelang nur zu sparen. Das Tagesgeld ist aktuell mit 4-4,5% nicht mehr so schlecht wie vor zwei Jahren.


Antwort
Markus H.
Beiträge: 1
(@markus91)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hm, ich hätte eher die Gegenfrage: Hast du noch alte Schulden oder Konsumkredite von früher, die du vorher klären solltest? Ich bin grad dabei, meine Altkredite zu optimieren und merke jetzt erst, wie sinnlos es wäre, parallel Notgroschen zu sparen wenn noch teurere Schulden laufen.


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