Hallo zusammen,
ic habe mich in den letzten 20 Jahren intensiv mit Haushaltsbudgetierung beschäftigt und merke jetzt, dass ich bei einem Thema immer wieder zu spät plane: die Heiz- und Energiekosten für das kommende Winterhalbjahr.
Im August ist es leicht, das zu verdrängen – die Sonne scheint, die Nebenkosten sind niedrig. Aber wer schon mal eine böse Überraschung bei der Nebenkostenabrechnung erlebt hat, weiß: Das rächt sich später.
Mich interessiert, wie ihr das strategisch angeht. Geht es euch auch so, dass ihr erst im Oktober oder November merkt, dass die Heizkosten wieder gestiegen sind? Oder seid ihr da vorausschauender?
Meine Fragen konkret:
- Wie kalkuliert ihr die erwarteten Heiz- und Energiekosten für 2026 in euer Budget ein?
- Nutzt ihr dabei die Abschlagszahlungen als Orientierungspunkt, oder rechnet ihr eigenständig mit Preissteigerungen?
- Lohnt sich ein Wechsel des Energieanbieters gerade jetzt im Sommer, oder passt das zeitlich nicht?
- Wie separiert ihr das im Haushaltsbuch – als Sinking Fund oder als fester Fixkostenblock?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Hallo Klaus M.,
interessante Frage! Ehrlich gesagt bin ich bei sowas eher pragmatisch. Bei mir läuft das über die Abschlagszahlungen – die passen sich ja meist an, wenn es nötig wird. Ich schau mir dann im Sommer einfach an, wie die letzte Abrechnung ausfiel und addiere grob 10-15% drauf, je nachdem wie die Lage am Energiemarkt aussieht.
Zum Anbieterwechsel: Ja, gerade jetzt im Sommer lohnt sich das oft, weil viele Verträge im Herbst teurer werden. Ich würde das nicht zu lange aufschieben.
Bei mir landen die Heizkosten einfach als Fixkostenblock im Budget – mit den Abschlägen weiß ich monatlich, was auf mich zukommt. Ein Sinking Fund wäre natürlich auch sauberer, aber mir reicht das Fixkostenmodell vollkommen aus.
Das Wichtigste finde ich einfach, dass man es überhaupt plant und nicht völlig überrascht wird im November. Du hast recht, dass man das im August gerne verdrängt!
Viele Grüße,
Markus