Hallo zusammen,
als Betriebswirt beschäftige ich mich ja intensiv mit Vermögensaufbau und Anlagestrategien, aber bei der Grundfrage des Notgroschens bin ich mir unsicher geworden. Viele geben die klassische Faustregel aus – 3-6 Monatsgehälter als Sicherheitspuffer. Nur: Je mehr ich sparen kann, desto mehr reizt mich die Idee, dieses Geld lieber in Rohstoffe oder Geldmarkt-ETFs zu stecken statt es auf dem Girokonto rumliegen zu lassen.
Meine Situation: Ich bin angestellt, stabiles Einkommen, keine großen Schulden. Aber gerade im Sommer stelle ich fest, dass sich meine Ausgaben verschoben haben – höhere Energiekosten sind vorbei, dafür kommt jetzt möglicherweise eine größere Renovierung. Inwiefern sollte ich meinen Puffer kalkulieren, wenn ich weiß, dass größere unregelmäßige Ausgaben anfallen?
Und noch eine provokative Frage: Macht es Sinn, einen Notgroschen überhaupt so passiv zu lagern, wenn man von stabilen Einkommen ausgeht? Oder ist das zu riskant gedacht?
Freue mich auf eure Perspektiven!