Hey zusammen, ich stehe gerade vor einer interessanten Frage, die mich beschäftigt. Mit 15 Jahren IT-Consulting-Erfahrung habe ich ein stabiles Einkommen, aber ich frage mich, wie groß mein Notgroschen wirklich sein muss – gerade im Vergleich zu meiner Anlagestrategie.
Mein Hintergrund: Ich baue systematisch mit ETF-Sparplänen meine Altersvorsorge auf und beschäftige mich auch mit DCA-Strategien bei Krypto. Das funktioniert gut. Aber beim Notgroschen bin ich unsicher: Die klassische Empfehlung sagt 3–6 Monatsgehälter. Als Consultant mit schwankenden Projekten könnte man auch 12 Monate argumentieren. Andererseits: Wenn ich einen dicken Puffer aufbaue, der rumliegt, kostet mich das durch Opportunitätskosten bei meinem ETF-Sparplan – die durchschnittlichen 8–10% Rendite würde ich verpassen.
Wie seht ihr das? Gibt es eine intelligente Balance zwischen Sicherheit und optimaler Kapitalallokation? Oder denke ich da zu analytisch und sollte einfach 6 Monate nehmen und dann wieder in die ETFs investieren?