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Notgroschen als IT-Consultant: 3, 6 oder 12 Monatsgehälter?

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Maximilian F.
Beiträge: 5
Themenstarter
(@cryptomax_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#77]

Hey zusammen, ich stehe gerade vor einer interessanten Frage, die mich beschäftigt. Mit 15 Jahren IT-Consulting-Erfahrung habe ich ein stabiles Einkommen, aber ich frage mich, wie groß mein Notgroschen wirklich sein muss – gerade im Vergleich zu meiner Anlagestrategie.

Mein Hintergrund: Ich baue systematisch mit ETF-Sparplänen meine Altersvorsorge auf und beschäftige mich auch mit DCA-Strategien bei Krypto. Das funktioniert gut. Aber beim Notgroschen bin ich unsicher: Die klassische Empfehlung sagt 3–6 Monatsgehälter. Als Consultant mit schwankenden Projekten könnte man auch 12 Monate argumentieren. Andererseits: Wenn ich einen dicken Puffer aufbaue, der rumliegt, kostet mich das durch Opportunitätskosten bei meinem ETF-Sparplan – die durchschnittlichen 8–10% Rendite würde ich verpassen.

Wie seht ihr das? Gibt es eine intelligente Balance zwischen Sicherheit und optimaler Kapitalallokation? Oder denke ich da zu analytisch und sollte einfach 6 Monate nehmen und dann wieder in die ETFs investieren?


7 Antworten
Markus Fischer
Beiträge: 10
(@markusf_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Da spricht der ETF-Profi aus dir, Maximilian! 😄 Aber ernsthaft: Bei deinem Profil würde ich klar zu 6 Monaten raten – mindestens. Warum? Als Consultant brauchst du mehr Puffer als ein Angestellter mit festem Vertrag. Kunden kündigen, Projekte laufen aus, Rechnungen werden verzögert. Ich selbst halte 8 Monate flüssig und fahre sehr gut damit. Die fehlenden 2–3% ETF-Rendite sind das Versicherungsprämienprinzip. Solange du einen soliden Sparplan hast, ist die Notgroschen-Quote nicht dein Wachstumsbremser.


Antwort
Florian B.
Beiträge: 1
(@florianbeck)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hast du mal überlegt, den Notgroschen selbst zu automatisieren? Ich teste gerade verschiedene Neobanks und FinTech-Apps, und einige haben jetzt Savingsfeatures, bei denen du das Polster gewissermaßen intelligent aufteilst. Also: 6 Monate Lebenshaltung auf einem sehr liquiden Unterkonto, und alles darüber geht in deinen ETF-Sparplan – vollautomatisch. Das könnten wir zusammen mal durchspielen, falls dich das interessiert.


Antwort
Stefan Kramer
Beiträge: 9
(@stefan89)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

6 Monate ist ganz solide für dich.


Antwort
Julia K.
Beiträge: 0
(@juliakern)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Maximilian, schöne Frage! Als Anfängerin würde ich sagen: Der Notgroschen ist einfach dafür da, dass du nachts gut schlafen kannst – unabhängig von Renditen. Für mich persönlich sind 3 Monate Lebenshaltungskosten (nicht Gehalt!) das Mindestpolster. Bei dir als Consultant mit variablem Einkommen würde ich eher 6 Monate anpeilen. Die paar Prozent Rendite, die du dabei nicht machst, sind weniger wert als die mentale Sicherheit, wenn mal ein Projekt ausfällt. Aber das ist natürlich auch ein bisschen Typ-Sache, wie wichtig dir das Gefühl ist.


Antwort
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