Interessante Frage! Ich hab ja früher zu Notgroschen und Geldmarkt-ETFs gepostet und muss ehrlich sagen: Bei dir als Angestelltem mit stabilem Gehalt könnten 3 Monate reichen. Der Trick ist aber – und das ist in meiner neuen Führungsposition besonders wichtig geworden – dass Notgroschen und "Puffer für geplante Ausgaben" zwei verschiedene Dinge sind. Für die Renovierung würde ich separat sparen, nicht aus dem Notgroschen. Dein Notgroschen bleibt unantastbar für echte Notfälle.
Deine Frage zeigt, dass du das Thema durchdacht hast – und genau das ist der Punkt. Ein echtes Problem ist nur, wenn Notgroschen und Renovierungsbudget vermischt werden. Ich würde das trennen: 3-4 Monate Notgroschen (absolut liquid, wegen Job-Unsicherheit oder medizinische Notfälle), plus ein separates Projekt-Sinking Fund für absehbare Ausgaben. Bei stabilen Einkommen ist das praktikabel, und du schlafst besser. Danach kann der Rest wirklich in deine Rohstoffstrategie.