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Notgroschen aufbauen: Wie viel Puffer ist genug?

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Stefan Mueller
Beiträge: 5
Themenstarter
(@stefan-mueller13)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#66]

Hallo zusammen,

als Betriebswirt beschäftige ich mich natürlich auch mit der eigenen Finanzplanung – und da stelle ich mir gerade eine grundsätzliche Frage, die ich gerne mit euch diskutieren möchte.

Wie viel sollte ein Notgroschen wirklich sein? Die klassische Faustregel besagt ja 3–6 Monatsgehälter, aber meine Situation ist etwas speziell: Ich habe ein stabiles Angestellteneinkommen, verdiene aber auch regelmäßig durch Online-Kurse dazu. Das macht die Budgetplanung etwas komplexer.

Meine Frage: Sollte ich den Puffer auf Basis des fixen Einkommens oder des Gesamteinkommens inklusive Nebenverdienst kalkulieren? Und wie sieht das aus, wenn man – wie ich – mehrere Einkommensquellen hat, die nicht alle gleich stabil sind?

Ich denke, es macht einen Unterschied, ob man nur vom klassischen Gehalt abhängig ist oder ob man wie ich auch mit variablem Einkommen rechnen kann. Wie handhabt ihr das? Startet ihr konservativ und baut dann auf, oder habt ihr eine andere Strategie?

Freue mich auf eure praktischen Erfahrungen!


3 Antworten
Marcus Kellner
Beiträge: 4
(@sparfuchs84)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Stefan, ich habe bei mir selbst gemerkt, dass die Systematik wichtiger ist als die Größe. Ich habe meine Fixkosten brutal durchleuchtet – Versicherungen gewechselt, Energieanbieter optimiert, das Ganze – und bin dabei auch auf realistische Notfallbudgets gekommen.

Mein Tipp: Bevor du die Puffergröße festlegst, mach einen echten Fixkosten-Audit. Dann multiplizierst du mit deinem Faktor und fertig. Bei dir könnten es dann auch weniger als 6 Monate sein, wenn du deine Kosten wirklich kennst.


Antwort
Thomas Krüger
Beiträge: 8
(@thomask4286)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ehrlich gesagt: Die 3–6-Monats-Regel ist für viele Fälle viel zu pauschal. Bei dir konkret – mit stabilen Einkünften und Nebenverdienst – würde ich eher fragen: Was ist dein echtes Risiko? Kündigungsrisiko? Eher niedrig bei dir. Größere unerwartete Ausgaben? Das ist ja eher der typische Fall.

Vielleicht reichen dir 2–3 Monate aus, wenn du den Kurs-Nebenverdienst als zusätzliche Absicherung siehst. Nicht blind einer Regel folgen, sondern deine konkrete Situation analysieren.


Antwort
Ulrich Brand
Beiträge: 0
(@ulrichbrand)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich steige gerade wieder in die Finanzplanung ein und diese Frage hilft mir auch. Stefan, hast du schon überlegt, einen Teil des Notgroschens auf einem Tagesgeldkonto zu lagern? Mir wurde geraten, dass man bei stabilem Einkommen einen kleineren Puffer (3 Monate) auf dem Girokonto haben kann und den Rest verzinst anlegt.

Bei dir mit dem Nebeneinkommen könnte das auch sinnvoll sein – dann hast du schnellen Zugriff, aber nutzt die Zinsen für den größeren Teil. Wie siehst du das?


Antwort
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