Seite wählen

Cashback-Kreditkart...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Cashback-Kreditkarte im Ruhestand – wirklich sparen ohne mehr auszugeben?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
19 Ansichten
Gerhard M.
Beiträge: 7
Themenstarter
(@gerhard-meinke)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#46]

Hallo zusammen,

ich bin seit ein paar Monaten in Rente und versuche gerade, meine alltäglichen Ausgaben ein bisschen cleverer zu gestalten. Ein Thema, das mich schon länger beschäftigt, sind Cashback-Systeme – also Kreditkarten, Payback, oder auch diese neueren Apps, die einem bei jedem Einkauf einen kleinen Prozentsatz zurückgeben.

Das klingt erstmal verlockend. Aber ich frage mich ehrlich gesagt, ob man da nicht unbewusst mehr ausgibt, als man zurückbekommt. Ich kenne das von früher aus dem Berufsleben: Wenn ein Angebot gut klingt, kauft man manchmal Dinge, die man eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Im Ruhestand habe ich ein festes Budget und da möchte ich wirklich keine Fehler machen.

Mein konkreter Gedanke wäre: Ich bezahle sowieso Lebensmittel, Apotheke, Tankstelle – warum nicht einfach alles mit einer Cashback-Karte bezahlen und am Ende des Jahres etwas zurückbekommen, ohne das Kaufverhalten zu ändern?

Aber welche Karte lohnt sich da wirklich? Und gibt es Fallstricke, auf die man achten muss – Jahresgebühr, Mindestumsatz, versteckte Bedingungen? Ich möchte das Ganze nicht aufwändiger machen als nötig, bin kein Fan von zehn verschiedenen Apps gleichzeitig.

Freue mich über ehrliche Erfahrungen aus dem Forum, besonders von Leuten, die das schon eine Weile machen.

Gerhard


2 Antworten
Erika H.
Beiträge: 12
(@erika-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Gerhard,

das ist eine Frage, die ich mir auch gestellt habe, als ich in Rente gegangen bin und mein Haushaltsbudget neu aufgestellt habe. Meine Erfahrung: Das Prinzip funktioniert tatsächlich, aber nur wenn man wirklich diszipliniert bleibt und die Karte ausschließlich für Ausgaben nutzt, die man ohnehin hätte.

Bei mir läuft es so: Ich zahle Supermarkt, Drogerie und gelegentlich Arzt-Zuzahlungen über die Karte und begleiche die Rechnung dann sofort vollständig. Kein Dispo, keine Zinsen, kein Stress. Das Cashback ist nicht riesig – meistens so 0,5 bis 1 Prozent – aber über das Jahr summiert sich das durchaus auf 30–60 Euro, je nach Umsatz.

Was ich allerdings kritisch sehe: Viele Karten haben Jahresgebühren, die den Cashback-Vorteil schnell auffressen. Ich würde immer zuerst schauen, ob es eine gebührenfreie Variante gibt. Und Mindestumsätze können im Ruhestand zum Problem werden, wenn die monatlichen Ausgaben einfach nicht so hoch sind wie bei Berufstätigen.

Ich handhabe das übrigens ähnlich wie mein Rebalancing beim Depot – einmal im Jahr kurz nachschauen, ob die Konditionen noch passen, und sonst läuft es einfach. Nicht komplizierter machen als nötig.

Viel Erfolg beim Vergleichen!


Antwort
Marcus Weber
Beiträge: 10
(@marcus-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, aber ich würd da nicht zu viel Energie reinstecken. Bei einem normalen Rentenbudget holen die meisten Leute im Jahr vielleicht 40-80€ raus – und das nur wenn die Karte wirklich gebührenfrei ist. Die Zeit, mehrere Anbieter zu vergleichen, steht da manchmal in keinem Verhältnis zum Ertrag.


Antwort
Teilen: