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Eigenmarke vs. Marke: Macht es im Ruhestand finanziell einen Unterschied?

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Werner S.
Beiträge: 6
Themenstarter
(@werner-schmidt)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#91]

Hallo zusammen,

Seit meiner Pensionierung vor ein paar Monaten rechne ich viel genauer mit meinen Ausgaben – das ist einfach eine andere Situation als im Berufsleben. Bei meinen Einkäufen bin ich jetzt vermehrt auf die Eigenmarken der Supermärkte ausgewichen, einfach weil die Preise deutlich niedriger sind. Allerdings frage ich mich, ob das wirklich sinnvoll ist oder ob ich am falschen Ende spare.

Manche Produkte (wie Grundnahrungsmittel, Trockenware) scheinen mir bei der Eigenmarke völlig in Ordnung. Bei anderen – besonders im Bereich Versicherungsprodukte und finanzielle Services – bin ich unsicher. Gibt es da echte Unterschiede, auf die ich als Rentner achten sollte? Oder ist das ähnlich wie beim Einkaufen: Qualität ist oft gleich, nur der Preis unterschiedlich?

Mich interessiert besonders, ob ihr im Ruhestand auch umgestellt habt und wo ihr die Grenze zieht zwischen echtem Sparen und unnötigem Verzicht.

Viele Grüße,
Werner


2 Antworten
Hans B.
Beiträge: 8
(@h-brckmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Werner,

da würde ich dir aus meiner Erfahrung als Rentner sagen: Bei Grundprodukten wie Milch, Mehl oder Öl kannst du getrost zur Eigenmarke greifen – das ist oft wirklich dieselbe Qualität, nur mit anderem Label. Ich selbst achte beim Online-Banking und bei meinen Bankverträgen – das ist ja auch in gewisser Weise eine "Marke" – viel stärker auf die Sicherheit als auf den Preis. Da würde ich nicht unbedingt sparen, sondern eher auf bekannte, sichere Direktbanken setzen.

Bei Lebensmitteln spart man im Sommer durchaus messbar – ich spare regelmäßig 15-20% ohne merklichen Qualitätsverlust. Das ist im Ruhestand durchaus nennenswert.

Also: Ja zur Eigenmarke bei Alltäglichem, Nein bei Finanzdienstleistungen und Versicherungen, wo Sicherheit vorgeht.

Viele Grüße,
Hans


Antwort
Thomas K.
Beiträge: 6
(@thomaskeller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Frage, Werner. Aus meiner Sicht sollte man das differenzieren: Bei stabilen, kalkulierbaren Ausgaben wie Lebensmitteln kann man durchaus 10-20% durch Eigenmarken sparen – das wirkt sich über ein Jahr gerechnet aus. Aber bei Versicherungen und Geldanlage würde ich dir das eher abraten. Die "Marke" eines etablierten Versicherungsanbieters hat einen Grund – Solvenz, Kundensupport, Zuverlässigkeit. Gerade im Ruhestand sind das Faktoren, die zählen. Dein Budget sollte auf drei Säulen stehen: fixe Lebenshaltung (da spar), langfristige Sicherheit (da nicht), Puffer fürs Unvorhergesehene. Wo setzt du dich da selbst?


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