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Recycling-Unternehmen: Überschätze ich die Zukunftschancen total?

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Lena Weber
Beiträge: 2
Themenstarter
(@l-weber14)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#31]

Hallo zusammen! Ich bin noch ziemlich neu hier und versuche gerade, meine Finanzen besser in den Griff zu bekommen. Beim Recherchieren bin ich auf das Thema Seltene Erden gestoßen und frage mich, ob Recycling-Technologien wirklich so ein großes Investment-Potenzial haben, wie überall behauptet wird.

Ich lese ständig, dass aus alten Handys und Elektroschrott wahre Schätze gewonnen werden können - Neodym, Dysprosium und so weiter. Klingt ja erstmal super, aber ist das nicht einfach nur Marketing-Gerede? Wenn ich mir anschaue, wie viel Energie so ein Recycling-Prozess braucht... Nach diesem langen Winter mit den hohen Energiekosten bin ich da etwas skeptisch geworden.

Gibt es überhaupt schon rentable Verfahren? Oder stecken wir noch in so frühen Entwicklungsphasen, dass normale Anleger wie ich da besser die Finger von lassen sollten? Ich will ja nicht gleich bei meinen ersten Investitionen Lehrgeld zahlen, nur weil ich auf irgendwelche Zukunftsversprechen reingefallen bin.

Kann mir jemand erklären, worauf ich achten sollte? Bin für jeden praktischen Tipp dankbar!


1 Antwort
Andreas W.
Beiträge: 8
(@andreas-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hallo! Deine Skepsis ist absolut berechtigt - hab mich vor ein paar Jahren auch mal durch dieses Thema gewühlt. Das Problem bei Recycling-Unternehmen ist, dass die meisten noch in der Entwicklungsphase stecken und extrem volatile Geschäftsmodelle haben.

Ich würde dir als Einsteiger eher zu einem breiteren Ansatz raten. Schau dir lieber ETFs an, die Rohstoffe und Recycling-Technologien als Teilbereich abbilden - da ist das Risiko gestreuter. Bei Einzelaktien in dem Bereich kann man schnell auf die Nase fallen, wenn sich eine Technologie als nicht rentabel herausstellt.

Was die Energiekosten angeht: Du hast völlig recht. Viele dieser Verfahren sind noch nicht wirtschaftlich, besonders bei den aktuellen Strompreisen. Die Unternehmen, die bereits schwarze Zahlen schreiben, konzentrieren sich meist auf einfachere Materialien wie Kupfer oder Aluminium, nicht auf die exotischen Seltenen Erden.

Falls du trotzdem rein willst: Schau auf die Bilanzen, nicht auf die Marketing-Versprechen. Haben sie schon nennenswerte Umsätze oder nur Prototypen? Mein Tipp: Erstmal mit kleinen Summen antesten und den Großteil in bewährte Sektoren stecken.


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