Gute Frage, Markus. Nach 20 Jahren mit Aktien und ETFs wage ich mich auch an Edelmetalle heran. Meine Erfahrung: Gold und Silber korrelieren zu etwa 0,6–0,7, bewegen sich also teilweise unabhängig. Gold ist weniger volatil, Silber schwankt deutlich stärker – für dich als kritischen Anleger wichtig zu wissen. Langfristig (10+ Jahre) sehe ich bei beiden eher Stabilisierung als Explosion. Physisch zu halten ist teuer; ETFs wie iShares Physical Gold oder Silber-ETFs sparen dir die Lagerkosten. Mein Rat: Mix aus beiden, aber nicht mehr als 5–10% des Gesamtdepots. Zu viel Edelmetall wird schnell ein Rendite-Bremser.
Nach der Baufinanzierung überlege ich selbst, wie ich meine Rücklagen absichere. Gold halte ich über einen ETF-Sparplan, zu klein für physisch. Silber ist mir zu zittrig für den Ruhestand. Wichtig für dich: Kalkulation mit realistischen Nebenkosten – ETF-Spreads sind klein, physisch wird schnell teuer. Im August (Sommerpause) könnte interessant sein, zu kaufen, wenn Preise etwas fallen. Das ist aber Spekulation. Sicherer: Sparplan über 2–3 Jahre aufbauen, Durchschnittspreis geht nach oben, aber psychologisch stabiler.