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Seltene Erden aus China: Abhaengigkeit und Alternativen

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Klaus B.
Beiträge: 7
Themenstarter
(@klaus-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#169]

Hallo zusammen,

ice habe mich in den letzten Wochen intensiver mit dem Thema Seltene Erden auseinandergesetzt und bin dabei immer wieder auf die gleiche Problematik gestoßen: China kontrolliert über 80% der weltweiten Verarbeitung von Seltenen Erden. Das ist für mich als langfristig orientierter Anleger ein echtes Risiko.

Meine Frage an euch: Wie bewertet ihr diese geopolitische Abhängigkeit konkret in euren Depots? Ich denke nicht nur an den direkten Investment-Winkel (Minenaktien, ETFs), sondern auch: Gibt es überhaupt seriöse Alternativen außerhalb Chinas? Ich habe von Australien, USA und Südafrika gehört – sind die Produzenten dort wirklich wettbewerbsfähig, oder ist das eher Wunschdenken?

Zudem interessiert mich: Sollte man die Abhängigkeit als reines Risiko sehen oder als Kaufgelegenheit, weil China mittlerweile ja auch Exportbeschränkungen einführt? Wie integriert ihr so etwas strukturiert ins Portfolio – oder meidet ihr das Thema ganz?

Freue mich auf eure Erfahrungen und praktischen Tipps.


8 Antworten
Stefan K.
Beiträge: 5
(@stefank42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert von diesem Thema. Nach 15 Jahren Pause merke ich, wie schnell sich die geopolitischen Risiken verschieben. Meine Frage wäre eher: Kann ich das als Privatanleger überhaupt sinnvoll abbilden, ohne mich monatelang einzuarbeiten? Oder ist das eher was für spezialisiertere Fonds?


Antwort
Markus K.
Beiträge: 2
(@markus_k_197860)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hab mich nach meiner langen Pause auch gerade wieder in Rohstoffe eingelesen. Was mich irritiert: Einerseits heißt es überall "Seltene Erden sind die Zukunft", andererseits sind die großen westlichen Fonds alle noch mega-China-exponiert. Das fühlt sich widersprüchlich an. Sind wir alle noch in einem alten System feststeckend, oder gibt es da gute Gründe für?


Antwort
Werner Köhler
Beiträge: 9
(@werner-koehler)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Klaus, aus meiner Zeit bei der Bank kenne ich solche geopolitischen Verschiebungen. Das Wichtige: Unterscheide zwischen physischem Rohstoff, Minenproduktion und Verarbeitung. China ist in der Verarbeitung dominant, das stimmt. Aber Australien, USA und jetzt auch Afrika bauen aus. Mein Rat: Nicht einzelne Länder picken, sondern schauen, welche Unternehmen global diversifizierte Lieferketten aufbauen. Das ist stabiler.


Antwort
Lena Weber
Beiträge: 22
(@l-weber14)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich bin noch relativ neu hier im Forum, aber die Frage ist super spannend für mich. Verstehe ich richtig: Wenn China weniger exportiert, steigt die Nachfrage nach alternative Quellen, und damit auch die Preise? Dann wären Minen außerhalb Chinas ja lukrative Investitionen? Oder übersehe ich was Fundamentales?


Antwort
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