Guter Ansatz, Klaus. Ich sehe das ähnlich wie du – die Abhängigkeit ist real, aber nicht neu. Was mich mehr interessiert: Die Verarbeitung ist das Nadelöhr, nicht unbedingt der Rohstoff selbst. Australien und USA fördern durchaus nennenswerte Mengen, schicken die aber größtenteils nach China zur Verarbeitung. Das ist das eigentliche Problem. Ich habe mich daher weniger auf einzelne Minenaktien konzentriert, sondern eher auf Unternehmen, die ihre Wertschöpfung selbst im Land behalten oder neue Verarbeitungskapazitäten aufbauen. Das ist langfristig stabiler als auf Rohstoffpreise zu spekulieren.
Super wichtiges Thema, Klaus. Ich verfolge das über ein paar FinTech-Tools, die Lieferkettendaten tracken. Was auffällt: Es gibt durchaus neue Verarbeitungskapazitäten in den USA (Lynas-Kooperationen) und Europa, aber die sind noch nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig. Das macht das Investment aktuell spannend – wer früh dabei ist, könnte von Regierungssubventionen und wachsenden Kapazitäten profitieren. Meine These: Das ist eher 5-10-Jahre-Spielfeld, nicht für kurzfristige Gewinne.
Interessant.