Klaus, aus meiner Erfahrung mit Budgetplanung sage ich dir ganz ehrlich: Guck dir erst deine Einnahmen an. Du hast 18.000€ Schulden bei unterschiedlichen Raten – ist dein monatlicher Cash-Flow stabil genug, dass eine Umschuldung mit neuen Konditionen nicht einfach nur in eine längere Laufzeit mündet?
Ich hab oft gesehen, dass Leute umschulden, sparen dann 50€ pro Monat durch bessere Zinsen, aber weil die neue Laufzeit 6 Monate länger ist, zahlen sie hinten raus mehr. Rechne vorher: Ersparnis MINUS zusätzliche Laufzeitkosten. Sonst dreht sich nur das Rad weiter.
Wenn dein Einkommen stabil ist: Dann ja, umbuchten. Sonst würde ich erst den Konsumkredit mit 6,1% alleine rückzahlen.
Ganz praktisch: Bevor du eine einzige Anfrage stellst, holst du dir deine Schufa-Selbstauskunft (kostenlos auf meineschufa.de). Dann weißt du, wo du wirklich stehst. Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen – die Banken sehen deinen Score, du nicht.
Zum Rechnen: Effektivzins bei der Umschuldung MINUS dein durchschnittlicher aktueller EZ = monatliche Ersparnis. Diese mal Restmonate = Gesamtersparnis. Davon ab: Eventuell neue Gebühren. Wenn da noch mindestens 200€ Netto rauskommt, lohnt sich's.
Dass drei Anfragen in vier Wochen die Schufa "straft" – das ist ein Mythos. Maximal -10 Punkte kurzzeitig, wenn der Score eh nicht optimal ist.