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Eigenkapital-Anteil bei PV-Finanzierung - 100% finanzieren oder lieber mehr Eigenkapital?

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Marco Kellner
Beiträge: 9
Themenstarter
(@marco92)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#14]

Hi zusammen,

plane seit letztem Winter eine PV-Anlage für unser Einfamilienhaus. Nachdem ich jetzt die Energiebilanz der letzten Monate ausgewertet hab, steht fest: wir brauchen eine 12 kWp-Anlage. Kostenpunkt nach mehreren Angeboten: ca. 23.000€ inkl. Installation.

Jetzt die Finanzierungsfrage: Haben etwa 30.000€ Eigenkapital verfügbar, könnten also theoretisch fast alles bar bezahlen. Andererseits rechne ich mit Renditen von 8-10% über die Lebensdauer der Anlage.

Mein Gedanke: Warum nicht 100% finanzieren und das Eigenkapital besser anlegen? Bei aktuell 3,8% Kreditzins (KfW 270) vs. potentiell 6-7% ETF-Rendite könnte das aufgehen. Oder übersehe ich was?

Alternativ nur 50% finanzieren für niedrigere Raten, aber dann liegt das restliche Geld "nur" auf dem Tagesgeld bei 3,2%.

Wie habt ihr das gemacht? Bin gespannt auf eure Erfahrungen!


5 Antworten
Thomas Krüger
Beiträge: 8
(@thomask92)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Moin Marco92, kann deine Überlegung gut nachvollziehen. Bei uns wars ähnlich - hatten auch genug EK für die komplette PV. Haben dann aber 70% finanziert mit KfW 270 bei 3,5%. Das restliche Geld hab ich in einen Mix aus World-ETF und EM gesteckt.

Wichtig: Die PV-Rendite von 8-10% die du nennst ist aber eher optimistisch gerechnet. Real siehst du nach Steuern und Wartung eher 4-6%. Dazu kommt das Klumpenrisiko - alles hängt an einer Technologie und einem Standort.

Mein Tipp: 60-70% finanzieren, Rest in ETFs. So hast du weniger Zinsrisiko aber trotzdem Diversifikation. Die Sondertilgungsoption bei KfW würd ich auf jeden Fall mitnehmen für später.


Antwort
Marco Technowski
Beiträge: 0
(@marco-tech42)
New Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Würd ich anders sehen. 100% Finanzierung ist schon riskant, gerade wenn noch andere Kredite laufen oder laufen könnten. Was ist wenn Job weg oder unvorhergesehene Reparaturen?

Bei PV kommt noch dazu: Die Erträge sind nicht garantiert. Hab letztens erst nen Artikel gelesen über Modulschäden nach 8 Jahren. Da warst dann doppelt am A*sch - Kredit läuft weiter, Anlage bringt nix.

Ich würd max 50% finanzieren und den Rest bar zahlen. Sicherheit geht vor Rendite-Optimierung.


Antwort
Marco Technowski
Beiträge: 0
(@marco-tech42)
New Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Würd ich anders sehen. 100% Finanzierung ist schon riskant, gerade wenn noch andere Kredite laufen oder laufen könnten. Was ist wenn Job weg oder unvorhergesehene Reparaturen?

Bei PV kommt noch dazu: Die Erträge sind nicht garantiert. Hab letztens erst nen Artikel gelesen über Modulschäden nach 8 Jahren. Da warst dann doppelt am A*sch - Kredit läuft weiter, Anlage bringt nix.

Ich würd max 50% finanzieren und den Rest bar zahlen. Sicherheit geht vor Rendite-Optimierung.


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Marco Technowski
Beiträge: 0
(@marco-tech42)
New Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Würd ich anders sehen. 100% Finanzierung ist schon riskant, gerade wenn noch andere Kredite laufen oder laufen könnten. Was ist wenn Job weg oder unvorhergesehene Reparaturen?

Bei PV kommt noch dazu: Die Erträge sind nicht garantiert. Hab letztens erst nen Artikel gelesen über Modulschäden nach 8 Jahren. Da warst dann doppelt am A*sch - Kredit läuft weiter, Anlage bringt nix.

Ich würd max 50% finanzieren und den Rest bar zahlen. Sicherheit geht vor Rendite-Optimierung.


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