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110%-Finanzierung: Nebenkosten mitfinanzieren - wer hat das gemacht?

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Markus Brenner
Beiträge: 1
Themenstarter
(@markus_198849)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#47]

Hallo zusammen,

ichbin gerade dabei mich intensiver mit dem Thema Baufinanzierung zu beschäftigen und stoße immer wieder auf die Frage ob eine sogenannte 110%-Finanzierung – also Kaufpreis PLUS Nebenkosten komplett über Kredit – heute noch realistisch ist und was die echten Fallstricke dabei sind.

Konkreter Hintergrund: Ich bin 37, arbeite fest angestellt, verdiene solide aber hab leider kaum Eigenkapital angespart weil die letzten Jahre einfach teuer waren (Umzug, Auto, ein paar unvorhergesehene Sachen). Schufa ist sauber, Einkommen stabil. Eine Immobilie in meiner Region liegt so zwischen 280.000 und 320.000 Euro für was Vernünftiges, plus Grunderwerbsteuer, Notar, Makler usw. kommen da nochmal schnell 30.000–40.000 drauf.

Meine konkreten Fragen:
- Hat hier jemand sowas tatsächlich durchgezogen und will von seinen Erfahrungen berichten?
- Was waren die Bedingungen der Bank (Zinssatz, Eigenkapitalersatz durch Bürgschaft o.ä.)?
- Wie hoch war der Zinsaufschlag gegenüber einer normalen Finanzierung?
- Wäre es sinnvoller erstmal 2-3 Jahre zu warten und Eigenkapital zu bilden?

Ich weiß natürlich dass das Risiko höher ist wenn man ohne Puffer einsteigt. Aber Miete zahlen auf unbestimmte Zeit ist ja auch kein Vermögensaufbau. Im Moment läuft mein Kopf heiß – fast so wie die Wohnung bei dem Sommerwetter gerade 😅

Freue mich über ehrliche Einschätzungen, nicht nur theoretisches Lehrbuch-Wissen.

Markus


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