Hallo zusammen,
nach einigen Jahren Auszeit steige ich jetzt wieder in die Geldanlage ein und strukturiere mein Haushaltsbudget gerade neu. Ich habe monatlich etwa 500–800 Euro zum Sparen übrig und möchte das langfristig anlegen.
Jetzt bin ich bei meiner Recherche auf die Debatte Robo-Advisor vs. selbstgemachtes Portfolio gestoßen und bin etwas verwirrt. Ein Robo-Advisor wie Scalable oder Blackrock iShares wirbt mit vollautomatischem Rebalancing und strategischer Allokation, kostet aber 0,5–0,75% pro Jahr. Ein DIY-Portfolio mit ETFs würde mich nur 0,22–0,40% TER kosten, erfordert aber regelmäßiges Rebalancing von mir selbst.
Bei 10.000 Euro sind das 50–75 Euro Unterschied pro Jahr – klingt nicht viel. Aber bei 100.000 Euro wird's relevant: 500–750 Euro Gebühren vs. 220–400 Euro bei ETFs. Dazu kommt noch die Frage, ob ich überhaupt Zeit und Lust für DIY habe.
Wie macht ihr das? Für wen lohnt sich wirklich ein Robo-Advisor? Und gibt es versteckte Kosten, die ich bei der Kalkulation übersehen könnte?
Danke für eure Erfahrungen!