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[Gelöst] Sterbegeldversicherung: Sinnvoll oder überflüssig?

5 Beiträge
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Mika Fischer
Beiträge: 0
Themenstarter
(@mika_1998)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#49]

Hi zusammen, ich bin neu hier im Forum und beschäftige mich gerade intensiv damit, wie ich mein erstes ordentliches Gehalt sinnvoll anlege. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf ETF-Sparpläne konzentriert, aber jetzt wurde mir von einem Bekannten eine Sterbegeldversicherung empfohlen. Angeblich sollen die Bestattungskosten damit abgedeckt sein und die Familie nicht belastet werden.

Aber ehrlich gesagt frage ich mich: Ist das wirklich notwendig für jemanden in meinem Alter? Oder ist das eher ein Produkt, das Versicherungen gerne verkaufen, aber finanziel nicht wirklich sinnvoll ist? Ich würde lieber das Geld in meine ETFs stecken und langfristig aufbauen.

Wie seht ihr das? Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung überhaupt, oder sollte ich das Geld lieber anders anlegen? Gibt es da versteckte Kosten oder Fallstricke, auf die ich achten sollte?


4 Antworten
Thomas Kellner
Beiträge: 19
(@skeptiksparer47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist typisch für diese ganzen Standardprodukte, die dir überall angepriesen werden. Lass dich da nicht abzocken. Eine Sterbegeldversicherung kostet dich regelmäßig Beiträge, gibt dir aber kaum echte Flexibilität. Besser: Bau dir selbst einen "Bestattungsfonds" im ETF-Depot auf – dann hast du das Geld im Notfall auch für andere Dinge verfügbar und zahlst keine Versicherungsverwaltungsgebühren. Schau dir mal an, wie ich früher beim Thema Privatkonten argumentiert habe – hier brauchst du auch keine extra-Produkt-Lösung.


Antwort
Werner Krämer
Beiträge: 3
(@werner68)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Interessante Perspektive. Aber ganz ehrlich: Für jemanden mit stabiler Erwerbstätigkeit und langfristigem Aufbau ist das nicht notwendig. Der Gedanke mit ETF-Aufbau macht viel mehr Sinn.


Antwort
Torsten Bergmann
Beiträge: 0
(@t-bergmann18)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage! Ich hab das mit verschiedenen Vergleichstools durchgerechnet. Für dein Alter würde ich ehrlich sagen: Finger weg davon. Die Beiträge sind oft versteckt teuer, und du bindest Kapital in einem Produkt, das super illiquide ist. Mit ETFs fährst du langfristig besser. Wenn es um Bestattungen geht, können deine Angehörigen einfach auf dein Vermögen zurückgreifen oder es selbst mit einem kleinen Notgroschen regeln. Die Sterbegeldversicherung ist eher was für Leute, die sonst keine Ersparnisse haben.


Antwort
Tobias M.
Beiträge: 3
(@tobiasmueller)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Mika, nur kurz ein anderer Gedanke dazu: Wenn du mit der Weiterbildung langfristig dein Einkommen steigern willst, macht es noch weniger Sinn, Geld in so ein starres Versicherungsprodukt zu stecken. Deine finanzielle Situation wird sich entwickeln. Ich würde die Sterbegeldversicherung wirklich nicht vor ETF-Sparplänen priorisieren. Viel lieber eine gute Grundsicherung durch deine Altersvorsorge aufbauen und den Rest flexibel halten.


Antwort
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