Hi zusammen, ich bin neu hier im Forum und beschäftige mich gerade intensiv damit, wie ich mein erstes ordentliches Gehalt sinnvoll anlege. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf ETF-Sparpläne konzentriert, aber jetzt wurde mir von einem Bekannten eine Sterbegeldversicherung empfohlen. Angeblich sollen die Bestattungskosten damit abgedeckt sein und die Familie nicht belastet werden.
Aber ehrlich gesagt frage ich mich: Ist das wirklich notwendig für jemanden in meinem Alter? Oder ist das eher ein Produkt, das Versicherungen gerne verkaufen, aber finanziel nicht wirklich sinnvoll ist? Ich würde lieber das Geld in meine ETFs stecken und langfristig aufbauen.
Wie seht ihr das? Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung überhaupt, oder sollte ich das Geld lieber anders anlegen? Gibt es da versteckte Kosten oder Fallstricke, auf die ich achten sollte?
Das ist typisch für diese ganzen Standardprodukte, die dir überall angepriesen werden. Lass dich da nicht abzocken. Eine Sterbegeldversicherung kostet dich regelmäßig Beiträge, gibt dir aber kaum echte Flexibilität. Besser: Bau dir selbst einen "Bestattungsfonds" im ETF-Depot auf – dann hast du das Geld im Notfall auch für andere Dinge verfügbar und zahlst keine Versicherungsverwaltungsgebühren. Schau dir mal an, wie ich früher beim Thema Privatkonten argumentiert habe – hier brauchst du auch keine extra-Produkt-Lösung.
Interessante Perspektive. Aber ganz ehrlich: Für jemanden mit stabiler Erwerbstätigkeit und langfristigem Aufbau ist das nicht notwendig. Der Gedanke mit ETF-Aufbau macht viel mehr Sinn.