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Braucht mein Startup von Tag 1 ein Geschäftskonto oder reicht Privatgirokonto?

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Thomas Kellner
Beiträge: 10
Themenstarter
(@skeptiksparer47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#57]

Hi Leute,

bin gerade dabei mein erstes Startup zu gründen - eine kleine Software-Dienstleistung. Da im Sommer eh nicht so viel los ist, dachte ich mir das ist der perfekte Zeitpunkt anzufangen.

Jetzt bin ich unsicher: Muss ich sofort ein separates Geschäftskonto eröffnen oder kann ich anfangs alles über mein Privatgirokonto laufen lassen? Werde erstmal nur ein paar kleine Aufträge haben, vielleicht 2-3k im Monat.

Hab schon gelesen dass es steuerlich kompliziert werden kann wenn man alles mischt. Andererseits sind die Geschäftskonten teilweise echt teuer und als Startup ist jeder Euro wichtig.

Wie habt ihr das gemacht? Gibt es rechtliche Probleme wenn ich private und geschäftliche Transaktionen über das gleiche Konto abwickle? Oder ist das nur unpraktisch für die Buchhaltung?

Danke für eure Hilfe!


3 Antworten
Michael Kaufmann
Beiträge: 19
(@budgetneustart)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kommt drauf an... bei mir war's ne ziemliche Odyssee mit den Banken am Anfang. Viele wollten erstmal Gewerbeanmeldung, Businessplan etc. sehen bevor sie überhaupt ein Konto eröffnen.

Wenn du wirklich nur 2-3 Transaktionen im Monat hast, geht das privat auch erstmal. Aber spätestens wenn's richtig losgeht oder du ne GmbH gründest, brauchst du eh ein separates Konto.


Antwort
Lukas Hartmann
Beiträge: 21
(@l-hartmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Aus steuerlicher Sicht ist das Mischen problematisch, auch wenn nicht verboten. Das Finanzamt sieht es nicht gerne wenn private und betriebliche Ausgaben vermischt werden. Bei einer Betriebsprüfung musst du jeden Cent nachweisen können.

Mein Rat: Geschäftskonto von Anfang an. Es gibt mittlerweile kostenlose oder sehr günstige Optionen. Die paar Euro im Monat sparst du dir durch die saubere Buchhaltung wieder ein - weniger Aufwand beim Steuerberater oder bei der eigenen Buchhaltung.

Außerdem wirkt es professioneller gegenüber Kunden wenn auf der Rechnung ein eindeutig geschäftliches Konto steht.


Antwort
Peter Kellner
Beiträge: 7
(@peterk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also bei uns hab ich das anfangs auch so gemacht - privat und geschäftlich alles zusammen. Funktioniert schon, ist aber echt unpraktisch. Du musst dann jeden Monat alle Transaktionen durchgehen und sortieren was privat und was geschäftlich ist. Bei der Steuererklärung wird das richtig nervig.

Rechtlich ist es als Einzelunternehmer erstmal kein Problem, aber mach dir das Leben nicht schwerer als nötig. Es gibt inzwischen auch günstige Geschäftskonten, hab neulich erst wegen der Klimaanlage vs ETF Diskussion überlegt wie wichtig es ist Ausgaben klar zu trennen.


Antwort
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