Bin 26 und fang gerade an mich mit BU auseinanderzusetzen. Für mich als Marketing-Assistentin klingt das erstmal wie "Problem von älteren Selbstständigen", aber ich merke: Je früher man einsteigt, desto günstiger die Prämie. Hast du schon Angebote für 2026 angefordert und mit deinen früheren Quoten verglichen? Vielleicht sind die Steigerungen gar nicht so dramatisch wie erwartet?
Vorsicht bei der reinen Rechenlogik, Markus. Banken und Versicherer rechnen da ganz anders als private Anleger. Bei BU zahlst du nicht nur für "Geldanlage", sondern für Transferrisiko – also dafür, dass die Versicherung übernimmt, wenn du nicht mehr arbeiten kannst. Das unterschätzen viele bei Selbstständigen. Festgeld gibt dir das nicht. Ich würde das in zwei Szenarien splitten: Welcher Ausfall wäre realistisch für DICH, und wie lange hältst du ohne Einkommen durch?
Nach 20 Jahren in der Buchhaltung muss ich dir ehrlich sagen: Die versteckte "Kosten" einer fehlenden BU sind oft größer als die Versicherungsprämie. Wenn ich sehe, wie Selbstständige, die ausfallen, plötzlich Steuerschulden aufbauen oder Gesellschafterdarlehen brauchen – das ist ein albtraum. Eine echte BU mit realistischer Rentenhöhe kostet dich weniger als die Reparaturkosten hinterher. Kalkulier das mal in dein Szenario ein.