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BU-Versicherung 2026: Noch zeitgemäß bei steigenden Prämien?

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Markus Breitner
Beiträge: 1
Themenstarter
(@markus-breitner83)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#50]

Hallo zusammen,

ichs bin aktuell dabei, meine Vermögensaufbau-Strategie für die nächsten Jahre durchzuplanen. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf Festgeld-Laufzeiten und ETF-Sparquoten konzentriert, aber jetzt stellt sich mir die Frage: Macht eine Berufsunfähigkeitsversicherung in 2026 überhaupt noch ökonomischen Sinn?

Ich bin Anfang 40, selbstständig tätig und verdiene moderat. Die BU-Prämien sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, und ich frage mich, ob es nicht klüger wäre, stattdessen eine solide Rücklagenpolitik zu fahren – ähnlich wie beim Notgroschen-Aufbau. Wenn ich monatlich 400-500€ für eine BU reserviere, könnte ich dieses Geld doch langfristig rentabler in Festgeld oder strukturierte Sparpläne stecken und mir so selbst Vorsorge schaffen?

Andererseits: Was ist mit den psychologischen Folgekosten bei echter Berufsunfähigkeit? Lässt sich das kalkulieren?

Wie seht ihr das – ist die klassische BU noch zukunftssicher, oder sollten wir Selbstständige umdenken?


4 Antworten
Julia K.
Beiträge: 9
(@juliak23)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Spannende Frage! Ich bin noch relativ neu hier im Forum und kenne mich mit klassischen Versicherungen ehrlich gesagt nicht so aus – mein Fokus liegt eher auf dem Auto-Finanzieren und Kreditkonditionen. Aber: Das Risiko, als Selbstständiger komplett ausfallen zu können, klingt für mich deutlich ernster als bei Angestellten. Vielleicht solltest du mit einem auf Selbstständige spezialisierten Berater reden? Jemand, der konkrete Fallzahlen kennt?


Antwort
Tobias Brinkmann
Beiträge: 2
(@t-brinkmann99)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Aus Budgetplanungs-Perspektive: Wenn du 400-500€ monatlich reservierst, dann track das in deinem Haushaltssheet wie eine echte Ausgabe. Dann siehst du am Ende des Jahres, ob du diese Quote wirklich durchhalten kannst. Ich nutze da ein selbst geschriebenes Tool, das alle fixen Vorsorgequoten und variablen Sparquoten trennt. Erst wenn die zahlen stimmig sind, ist eine BU sinnvoll – nicht umgekehrt.


Antwort
Mia Kessler
Beiträge: 3
(@mia_k_1997)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Das ist genau die Sorte finanzielle Planungsthema, das ich gerade zu verstehen anfange. Mit meinem Einstiegsgehalt denke ich auch: Erst sparen, dann richtig versichern. Aber ich frage mich genauso – muss ich mit 26 schon über Berufsunfähigkeit nachdenken? Oder ist das erst mit mehr Einkommen relevant? Wie habt ihr das timing beurteilt, wenn eure Karriere gerade anfängt?


Antwort
Lisa Müller
Beiträge: 11
(@lisa_1998)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Die BU lohnt sich nur, wenn sie echte Lücken in deinem Notfallfonds schließt – sonst ist es willkürliche Risikotransfers statt Planung. Hast du bereits durchgerechnet, wie lange deine reserven bei nulleinkommen reichen?


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