Ehrlich gesagt: Ich traue den Standard-Empfehlungen der Versicherungsbranche in diesem Punkt nicht pauschal. JA, die Prämien sind gestiegen. Aber die Alternative – nur zu sparen – halte ich für noch riskanter. Allerdings würde ich dir raten, nicht einfach eine Volldeckungs-Police zu nehmen, sondern wirklich genau hinzuschauen: Höhere Karenzzeit (die kosten weniger), eventuell Leistungskürzung akzeptieren. Es gibt Wege, hier ehrlich zu sparen, ohne dich selbst zu gefährden. Berater müssen nicht sein – vergleichen tu ich immer selbst.
Hey Markus, guter Punkt! Ich hab mir da ein paar Tools angeschaut, mit denen man die Kostenentwicklung bei Versicherungen tracken kann – so eine Art Monitoring-Dashboard. Wenn ich mir die Prämiensprünge der letzten Jahre anschaue: Die BU ist teurer geworden, ja. Aber parallel sind auch Tagesgeld-Zinsen attraktiver, was die Rechnung verändert. Schau dir mal an, wie sich die Rendite eines Sparplans gegen die BU-Prämie darstellt. Im Vergleich zu meinen Tagen als angestellter Consultant war es für mich damals nahe grenzwertig – hab mich dann doch für eine kleinere Police mit höherem Eigenrisiko entschieden.
Da würd ich dir ein Tool empfehlen, mit dem du deine gesamte Vorsorgesituation durchrechnen kannst – nicht nur Versicherungen, sondern auch liquide Ersparnisse und Rentenstartpunkt. So bekommst du ein Gesamtbild statt nur auf die monatliche Prämie zu schaun. Das klingt aufwendig, ist aber mit der richtigen App automatisierbar und du siehst dann konkret: Brauchst du wirklich 120 Euro/Monat oder reichen 70 mit höherem Eigenrisiko?