Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch, was die Neobank-Lösungen angeht – nicht grundsätzlich, aber man sollte die Kosten genau durchrechnen. Qonto zum Beispiel ist im Basispaket nicht gerade günstig, und sobald man mehr Features will klettert der Preis schnell. Da kommt man mit zwei einfachen Konten bei einer Direktbank oft günstiger weg.
Meine persönliche Erfahrung: Ich führe zwei getrennte Konten für unterschiedliche Zwecke. Der Aufwand ist überschaubar, wenn man einmal ein vernünftiges System hat. Und gegenüber dem Finanzamt ist eine saubere Trennung auf Kontoebene einfach wasserdichter als irgendwelche App-Labels, die du selber gepflegt hast. Im Zweifelsfall zählt für den Prüfer immer noch der Kontoauszug – und der ist eindeutiger als ein gefilterte App-Ansicht.
Für Crowdinvesting würde ich außerdem prüfen, ob das überhaupt wirklich über ein Geschäftskonto laufen muss oder ob das nicht sowieso eher privates Kapitalvermögen ist. Kann sein dass du dir da ein Konto komplett sparst.