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Gebührenvergleich 2026: Welche Geschäftskonten sind aktuell am günstigsten?

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Erika H.
Beiträge: 12
(@erika-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich lese hier öfter mit und möchte einen Aspekt ergänzen, der mir wichtig ist: Nachhaltigkeit und Stabilität des Anbieters. Günstig ist schön, aber wenn eine Bank nach zwei Jahren den Dienst einstellt oder die Konditionen massiv anzieht, hat man nichts gewonnen.

Ich selbst nutze seit einigen Jahren ein Konto bei einer regionalen Genossenschaftsbank und zahle zwar etwas mehr (bei mir ca. 12 Euro im Monat mit inklusivem Buchungspaket), aber der persönliche Ansprechpartner ist für mich unbezahlbar – gerade bei der jährlichen Planung oder wenn mal etwas Unerwartetes passiert.

Bei reinen Online-Anbietern würde ich immer schauen, wie lange es die schon gibt und ob die Einlagensicherung klar geregelt ist. Das ist für mich kein Nebenpunkt.

Dein DATEV-Export-Bedarf ist übrigens ein gutes Kriterium – nicht alle günstigen Anbieter liefern das in der Qualität, die Steuerberater wirklich brauchen. Am besten deinen Steuerberater direkt fragen, womit er am liebsten arbeitet.


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Gerhard M.
Beiträge: 2
(@gerhard-meinke)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Da muss ich Erika-Hoffmann teilweise zustimmen – Stabilität ist wichtig. Ich hab das im Thread über Geschäftskonten für Rentner schon geschrieben: Mir ist Verlässlichkeit wichtiger als der letzte Euro Ersparnis.

Aber zur Frage: Für jemanden mit deinem Nutzungsvolumen würde ich mir unbedingt die Gesamtjahreskosten ausrechnen, nicht nur den Monatspreis. Manche Banken locken mit null Euro Grundgebühr, aber dann summieren sich die Einzelposten.

Ich selbst nutze seit Jahren die Sparkasse und bin zufrieden, auch wenn es nicht das Günstigste ist. Aber das passt zu mir und meiner Situation.


Antwort
Markus Richter
Beiträge: 16
(@anlageprofi38)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich seh das ein bisschen anders als einige hier – die Frage ist nicht nur was am günstigsten ist, sondern was am günstigsten für dein spezifisches Profil ist. Das klingt banal, aber viele machen Fehler bei der Hochrechnung.

Bei 40-60 Überweisungen/Monat solltest du mit einem Anbieter ohne buchungsabhängige Preise besser fahren. Sonst schwanken deine Kosten jeden Monat.

Meine Empfehlung für 2026: Mach eine einfache Tabelle. Zeile = Anbieter, Spalten = Grundgebühr, inkludierte Buchungen, Preis pro Extra-Buchung, DATEV ja/nein, Bargeldeinzahlung ja/nein. Dann trägst du deine Durchschnittswerte ein. Das dauert eine Stunde und du hast Klarheit.

Die Neobanken haben sich preislich in letzter Zeit alle nach oben bewegt, das sollte man realistisch einkalkulieren. Vor zwei Jahren war Qonto noch deutlich günstiger als heute. Wer weiß, wie das in zwei Jahren wieder aussieht – Anbieterbindung ist also auch ein Thema.


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