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Nebenverdienst im Ruhestand: Welches Geschäftskonto passt für Rentner?

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Gerhard Meinke
Beiträge: 1
Themenstarter
(@gerhard-meinke)
New Member
Beigetreten: Vor 9 Stunden
[#117]

Guten Tag zusammen,

ich bin seit einigen Monaten im Ruhestand und überlege, mir im Sommer ein kleines Standbein aufzubauen – konkret möchte ich gelegentlich Beratungsleistungen anbieten, vielleicht auch kleinere Aufträge annehmen. Da ich bisher nur mit privaten Girokonten und Kreditkarten zu tun hatte, stehe ich beim Thema Geschäftskonto noch ziemlich am Anfang.

Meine Fragen:
Welche Bank empfiehlt sich für jemanden wie mich, der als Kleinunternehmer (Kleinunternehmerregelung nach §19 UStG) nur gelegentliche Einnahmen erwartet – vielleicht 300 bis 800 Euro im Monat? Ich brauche keine ausgefallenen Funktionen, aber das Online-Banking sollte übersichtlich sein, da ich nicht mehr täglich vor dem Rechner sitze.

Ich habe bereits gelesen, dass manche Online-Banken sehr günstig sind, aber mir ist auch die Seriosität wichtig. Als jemand, der früher immer zur Filiale gegangen ist, bin ich bei rein digitalen Anbietern noch etwas skeptisch. Andererseits möchte ich natürlich keine unnötig hohen Kontogebühren zahlen, wenn die Einnahmen ohnehin überschaubar bleiben.

Gibt es hier jemanden mit ähnlicher Situation – vielleicht andere Rentner, die sich im Ruhestand etwas dazuverdienen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was sollte ich unbedingt beachten, bevor ich ein Konto eröffne?

Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis.
Gerhard M.


1 Antwort
Bernd Müller
Beiträge: 1
(@bernd-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo Gerhard,

aus meiner Bankerfahrung kann ich dir sagen: Bei dem Volumen, das du beschreibst, ist weniger oft mehr. Schau dir mal die Angebote von Penta oder Kontist an – die sind speziell auf Selbstständige mit kleinerem Umsatz zugeschnitten. Kontist hat sogar eine kostenlose Basisvariante, die für deine Zwecke eigentlich ausreicht.

Was deine Skepsis gegenüber reinen Online-Banken angeht: Die Sorge ist nachvollziehbar, aber mittlerweile sind die regulatorisch genauso streng beaufsichtigt wie jede Sparkasse. Das Einlagensicherungssystem greift da genauso.

Praktischer Hinweis noch: Trenne auf jeden Fall geschäftliche und private Einnahmen konsequent voneinander, selbst wenn du die Kleinunternehmerregelung nutzt. Das spart dir bei der Steuererklärung erheblich Nerven. Ich hab früher selbst erlebt wie schnell das sonst unübersichtlich wird, wenn man Belege nachträglich sortieren muss.

Für gelegentliche Nutzung würde ich keine Monatsgebühren über 10 Euro akzeptieren – das lohnt sich bei deinen erwarteten Einnahmen schlichtweg nicht.


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