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Vermögensaufbau von Null: Wo fange ich mit Sachwerten an?

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Stefan Kramer
Beiträge: 14
(@stefan8962)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ehrlich gesagt finde ich das Thema passives Einkommen manchmal ein bssichen überhypt – zumindest für Leute die gerade erst anfangen. Ich hab mich im Sommer auch öfter gefragt wie man nebenbei was aufbaut ohne riesen Aufwand, dazu hab ich auch hier schon was geschrieben.

Meine Meinung: Mit wenig Kapital und ohne klare Ausgabenkontrolle bringt der beste Sparplan nichts. Zeit ist begrenzt, also würde ich Prioritäten setzen. ETF-Sparplan einrichten dauert eine Stunde, läuft dann von selbst. Edelmetalle kaufen ist okay als Spielerei, aber kein echter Vermögensaufbau – zumindest nicht mit kleinen Beträgen.

Immobilien sind interessant, aber realistisch erst wenn deutlich mehr Kapital da ist. Crowdinvesting ist ein Kompromiss, hat aber auch Risiken die man nicht unterschätzen sollte.


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Helmut Krause
Beiträge: 16
(@helmut69)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich kann Kowalski nur zustimmen – Zahlen kennen kommt zuerst. Ich stecke gerade selbst mitten im Schuldenabbau und musste erstmal verstehen, wohin mein Geld überhaupt fließt. Neben einem Vollzeitjob ist das gar nicht so einfach. Aber ohne diese Basis läuft jeder Sparplan irgendwann ins Leere.

Bei dir ist die Situation günstiger, du hast keine Schulden. Das ist schon mal viel wert. Aber der Impuls 'ich will jetzt Sachwerte und passives Einkommen' ohne konkreten Budgetplan dahinter – das kenne ich. Und meistens kommt da erstmal wenig bei raus weil man nie wirklich konsequent ist.

Nimm dir ein, zwei Monate Zeit, beobachte dein Ausgabeverhalten, setz eine feste Sparrate und automatisiere sie. Dann kannst du immer noch entscheiden ob Gold, ETF oder was auch immer.


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Thorsten Hoffmann
Beiträge: 24
(@t-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich steige nach langer Pause gerade selbst wieder in das Thema ein, daher vielleicht eine etwas andere Perspektive als die erfahreneren Nutzer hier.

Was mir beim Wiedereinstieg geholfen hat: nicht versuchen alles auf einmal zu verstehen. Ich hab mich erst an FinTech-Lösungen und neue digitale Angebote rangetastet, einfach weil das niedrigschwelliger ist. Viele Neobroker bieten heute Sparpläne ab 1 Euro an – da kann man erstmal reinschnuppern ohne großes Risiko.

Sachwerte wie Gold finde ich persönlich interessant als Beimischung, bin da aber noch am Recherchieren. Immobilien als direktes Investment – das ist aus meiner Sicht für Anfänger momentan kaum realistisch, schon allein wegen der Zinsen und Kaufnebenkosten. Crowdinvesting klingt spannend, da hab ich aber selbst noch zu wenig Ahnung um seriös was zu sagen.

Kurz: Fang klein an, probiere aus, und überfordere dich nicht mit zu vielen Konzepten auf einmal.


Antwort
Markus Koch
Beiträge: 14
(@markuskoch)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich nutze eigentlich meistens Kreditrechner und Vergleichstools bevor ich irgendwas entscheide – das würde ich dir für den Einstieg auch empfehlen, einfach mal systematisch vergleichen was es für ETF-Angebote, Sparkonten und Broker gibt. Die Unterschiede bei Gebühren und Konditionen sind größer als man denkt.

Zum Thema Depot: Ich hab dazu mal hier im Forum über Depot-Splitting geschrieben – für den Anfang würde ich aber ein einzelnes Depot empfehlen, nicht mehrere. Hält die Komplexität niedrig.

Sachwerte und passives Einkommen kommen mit der Zeit, wenn die Grundstruktur steht. Nicht umgekehrt anfangen.


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