Hallo zusammen,
ich stecke gerade in einer klassischen Zwickmühle und würde gerne eure Meinungen hören. Ich bin Projektmanager, Vollzeit, also kein schlechtes Gehalt – aber ich schleppe noch Konsumkredite mit mir rum (zusammen ca. 8.500€, zwei verschiedene Raten), und die fressen jeden Monat ordentlich Budget weg.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Bevor ich wirklich Gas beim Schuldenabbau gebe, sollte ich erstmal einen Notgroschen aufbauen? Oder ist das eine Ausrede, die mich davon abhält, die Kredite endlich loszuwerden?
Ich habe aktuell knapp 600€ auf dem Tagesgeldkonto. Manchen Leuten reicht das, anderen ist das viel zu wenig. Ich hab gelesen, dass 3 Monatsausgaben das Minimum sein sollen – bei meinen Fixkosten wären das so 3.600–4.000€. Das fühlt sich gerade unerreichbar an, wenn ich gleichzeitig die Kreditzinsen abdrücken will.
Mein Gedanke war: Kleinen Puffer auf z.B. 1.500€ aufstocken, dann ALLES Verfügbare in die Schulden, bis die weg sind. Macht das Sinn oder ist das zu riskant? Im Sommer kommen ja manchmal auch unerwartete Ausgaben (Auto-TÜV, Urlaub etc.) dazu, was das Ganze noch komplizierter macht.
Freue mich über praktische Einschätzungen – keine Theorie bitte, ich brauch echte Erfahrungen!
Stefan